+
Anspannungen sind die Hauptursache für Kopfschmerzen und Migräne. Foto: SZ/Marion Gröning

Genug schlafen und geregelt essen: Maßnahmen gegen Migräne

Krefeld (dpa/tmn) - Wer unter Migräne leidet, hat einige Möglichkeiten, den Schmerzen selbst entgegenzuwirken. Schlaf, Essen, Sport und Entspannung sind für viele Betroffene hilfreich.

Geregelte Mahlzeiten können dazu beitragen, Migräne-Attacken vorzubeugen. Dadurch werde der Blutzuckerspiegel stabil gehalten. Gut sei zudem, wenig oder gar keinen Alkohol zu trinken und genug zu schlafen, erläutert Frank Bergmann vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN). Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen können ebenfalls helfen, Häufigkeit, Schwere und Dauer der Migräne-Attacken zu reduzieren. Auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung sind für manche Betroffene hilfreich.

Wer ein Kopfschmerztagebuch führt, findet so möglicherweise heraus, was der Auslöser von Migräne ist. Bestimmte Lebensmittel oder auch Witterungsbedingungen können eine Rolle spielen. Aber auch emotionale oder körperliche Anspannung oder Hormonschwankungen lösen mitunter Migräne-Attacken aus. Treten bei Betroffenen mehr als zweimal im Monat Attacken auf, die länger als 72 Stunden dauern, kommt auch eine medikamentöse Behandlung infrage.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Low-Carb: Wenig Kohlenhydrate  - und das Hüftgold schmilzt?
Low-Carb verspricht, in nur wenigen Wochen viele Pfunde purzeln zu lassen. Hollywoodstars und Fitnessgurus schwören darauf. Doch stimmt das?
Low-Carb: Wenig Kohlenhydrate  - und das Hüftgold schmilzt?
Keine Lust mehr auf Pizza? Sie könnten schwer krank sein
Sie könnten jeden Tag Salami-Pizza essen – doch plötzlich vergeht Ihnen die Lust? Dann könnte es ein Anzeichen auf etwas Bedrohliches sein.
Keine Lust mehr auf Pizza? Sie könnten schwer krank sein
Frau stirbt an Proteinüberdosis: Kann mir das auch passieren?
Mit nur 25 Jahren starb Bodybuilderin und Mutter Meeghan Hefford an einer Proteinüberdosis. Der Grund: ein seltener Gen-Defekt. Doch was hat es damit auf sich?
Frau stirbt an Proteinüberdosis: Kann mir das auch passieren?
Dokumentation lückenhaft: Kein Beleg für Behandlungsfehler
Bei einem Eingriff kommt es zu Komplikationen. Am Ende steht die Frage im Raum, ob der Arzt einen Fehler gemacht hat. Vor Gericht wäre die Dokumentation der Behandlung …
Dokumentation lückenhaft: Kein Beleg für Behandlungsfehler

Kommentare