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Viele Frauen haben sich die Billig-Brustimplantate des Herstellers PIP entfernen lassen.

Skandal bei Schönheits-OP

TÜV ist für Billig-Brustimplantate haftbar

Im weltweiten Skandal um Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP ist dem deutschen TÜV Rheinland am Donnerstag eine Mitschuld zugewiesen worden.

Das Handelsgericht im südfranzösischen Toulon entschied, der TÜV sei in dem Skandal haftbar. Sechs Händler und mehr als 1600 betroffene Frauen hatten einen Schadenersatz von insgesamt mehr als 50 Millionen Euro vom TÜV verlangt, dem sie Nachlässigkeit bei der Kontrolle der Firma PIP vorgeworfen hatten.

Auch die AOK Bayern hat nach dem Skandal um Brustimplantate aus billigem Industriesilikon Klage gegen den TÜV-Rheinland beim Landgericht Nürnberg-Fürth eingereicht. Die Krankenkasse möchte Schadensersatz. Bei 27 Patientinnen habe die AOK eine Folgeoperation zur Entnahme der mangelhaften Implantate des französischen Herstellers PIP bezahlen müssen.

AFP/dpa

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