+
Mehr Sport und weniger essen - das ist die Botschaft für die Generation Y.

Verblüffende Studie

Generation Y wird fett, obwohl sie wenig isst

  • schließen

Wer abnehmen will, reduziert seine Kalorienzufuhr und treibt mehr Sport. US-Forscher haben aber herausgefunden, dass die Generation Y noch weniger essen muss, als deren Eltern um schlank zu bleiben.

Die Altersgruppe der heute um die 25-Jährigen hat es schwer. Sie zählen zu der sogenannte "Generation Y" oder auch den "Millienials", der nach 1980 Geborenen. Trotz guter Ausbildung kämpfen sie oft um einen festen Job. Wer obendrein gegen seine überflüssigen Kilos auf den Hüften kämpft, für den gibt es eine überraschende Nachricht: Die Eltern der Generation Y hatten es leichter ihr Gewicht zu halten. Sie konnten mehr Essen und weniger trainieren ohne zu zunehmen. Im Umkehrschluss bedeutet das, 25-Jährige müssen heutzutage weniger essen und sich mehr bewegen, um nicht fett zu werden. Das haben US-Forscher der York University festgestellt.

Sein gesundes Köpergewicht zu halten, wird demnach von Generation zu Generation immer schwieriger. Eine Diät plus mehr Sport führt, nach Ansicht der Wissenschaftler, auf lange Sicht nicht mehr zu einem Gewichtsverlust.

"Wenn Sie heute 40 Jahre alt sind, müssen Sie schon weniger essen und sich mehr bewegen, als ein 40-Jähriger im Jahr 1971" teilt Professor Jennifer Kuk von School of Kinesiologie und Health Science in einer Pressemitteilung mit. 

Unser Köpergewicht wird, so die Ansicht von Kuk, nicht nur durch Kalorienzufuhr oder Bewegung beeinflusst, sondern auch durch unseren Lebensstil und die Umwelt. Medikamente, Umweltschadstoffe, Genetik, Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme, Stress, Darmbakterien und sogar die Nachtlichtexposition spielen dabei eine Rolle.

Im Rahmen der Studie haben die Wissenschaftler Ernährungsdaten von mehr als 36.000 amerikanischen Erwachsenen untersucht. Basis dafür war eine Umfrage zur nationalen Gesundheit und Nahrung zwischen 1971 und 2008. Daneben flossen Bewegungsdaten von 14.419 Erwachsenen von 1988 bis 2006 in die Analyse ein.  

Babyboomer

1946 bis 1964

Mitten im Wirtschaftswunder 1964 kamen in Deutschland 1,4 Millionen Kinder zur Welt.

Generation X

1965 bis 1976

Ab 1965 setzte in Deutschland der sogenannte Pillenknick ein.

Generation Y

Ypsiloner

Millenials (zu dt.: die Jahrtausender)

1977 bis 1998

Die heute 17- bis 38-Jährigen
waren um das Jahr 2000 herum Teenager.

Der Buchstabe "Y" wird englisch "Why" (Warum) ausgesprochen und steht auch für das typische Hinterfragen dieser Generation. 

Generation Z

ab 1999

ml

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Superzellen gegen Blutkrebs: Dieser neue Ansatz soll die Tumor-Therapie revolutionieren
Krebs den Schrecken nehmen: Das wollen Forscher weltweit, indem sie neue Therapien entwickeln. Eine Behandlungsform verspricht besonders viel Erfolg.
Superzellen gegen Blutkrebs: Dieser neue Ansatz soll die Tumor-Therapie revolutionieren
Sonnencremes im Test: Ausgerechnet vier günstige Produkte schneiden am besten ab
Wir lieben sie, obwohl sie uns krank machen kann: Die Sonne. Ganz wichtig: Die richtige Sonnencreme. Vier Produkte schaffen es dabei immer wieder in die Hitliste.
Sonnencremes im Test: Ausgerechnet vier günstige Produkte schneiden am besten ab
Leitungs- oder Mineralwasser? Zu diesem Wasser sollten Sie täglich greifen
Zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich gelten für gesunde Erwachsene als ausreichend. Viele greifen zu Leitungswasser: Ist das am Ende schädlich?
Leitungs- oder Mineralwasser? Zu diesem Wasser sollten Sie täglich greifen
Coronavirus: "Mehrzahl der Patienten stirbt plötzlich zu Hause" - Häufigste Todesursache bisher unterschätzt
Im Interview kritisiert der Schweizer Universitätsmediziner Nils Kucher das bisherige Vorgehen bei Covid-19-Erkrankungen. Die häufigste Todesursache werde bisher …
Coronavirus: "Mehrzahl der Patienten stirbt plötzlich zu Hause" - Häufigste Todesursache bisher unterschätzt

Kommentare