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Wer gerne schwarze Sachen shoppt, sollte auf ein paar Dinge achten.

Krebs- und allergieauslösende Stoffe

Gift in schwarzer Kleidung: Worauf Sie beim Kauf unbedingt achten sollten

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Sie ziehen gerne schwarze Klamotten an? Dann sollten Sie jetzt weiterlesen. Denn in unseren Lieblingsteilen könnten Stoffe stecken, die es in sich haben.

Es passt zu einfach allem und lässt uns obendrein auch noch schlank wirken: schwarz! Doch in dunklen Textilien können ziemlich ungesunde Substanzen stecken. Einige davon stehen sogar in Verdacht, Krebs zu erregen.

Chemie in schwarzer Kleidung - diese Stoffe schaden

Schwarze Kleidung herzustellen ist viel aufwändiger, als es bei heller Kleidung der Fall ist. So müssen Hersteller viel mehr Farbpigmente in den Stoff einbringen, damit das schwarz schön satt ausfällt. Und diese müssen danach fixiert werden, damit sich die Nicht-Farbe schwarz nicht auswäscht. Auch bei helleren Farben ist das der Fall, aber hier reicht Wasserdampf, wie das Portal Stylebook berichtete. Bei schwarzen Stoffen müssen allerdings härtere Geschütze aufgefahren werden: chemische Fixierung ist nötig. Schwarze Kleidung wird oft einem Oxidationsprozess unterzogen, der dazu führt, dass die Pigmente gut vom Stoff aufgenommen werden können.

Das Problem: Weil der Konkurrenzdruck in der Modeindustrie hoch ist, Unternehmen Kosten sparen wollen, um ihre Gewinne zu maximieren und Verbraucher wenig für Kleidung ausgeben möchten, schummeln viele Produzenten. So können sie beispielsweise die Preise drücken, indem sie nicht nur reine Textilpigmente verwenden, sondern diese mit Dispersionsfarbstoffe oder Azofarben strecken - Auslöser von Allergien und sogar Krebs.

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Schwarz-Fan? Auf das sollten Sie beim Kauf achten

Und damit nicht genug: In Kleidung, die mit billigsten Oxidationsmitteln hergestellt wird, lassen sich Blei-Rückstände nachweisen. Diese können sich über die Haut im Körper anreichern und sogar Organe und das Nervensystem schädigen, wie Greenpeace berichtete.  

Wer sich vor solchen schädlichen Substanzen schützen will, hat es schwer. Denn die allermeisten Modemarken führen in den Etiketten der Kleidungsstücke keinerlei Nachweis der Stoffe, die in der Produktion Verwendung finden. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu schwarzen Kleidungsstücken mit Öko-Siegeln wie "GOTS" oder "Öko-Tex-Standard 100". Bei diesen wird der Anteil an Schwermetallen regelmäßig kontrolliert.

Bei allen anderen schwarzen Kleidungsstücken gilt: Vor dem ersten Tragen waschen, damit die gröbsten Produktionsrückstände ausgewaschen werden und bei Unterwäsche und Strumpfhosen - also allem, was sehr nah an der Haut anliegt - besser erst gar nicht zu schwarz greifen.

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jg

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