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Grippe-Impfung soll Demenzrisiko um bis zu 12 Prozent senken – aber weitere Studien sind nötig

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Von: Maria Dirschauer

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Kann regelmäßiges Impfen einer Demenzerkrankung vorbeugen?
Eine US-Studie ist der Frage nachgegangen: Können regelmäßige Grippe-Impfungen einer Demenzerkrankung vorbeugen? © Michael Bihlmayer/Imago

Eine aktuelle Studie aus den USA gibt Anlass zur Hoffnung: Regelmäßiges Impfen könnte einer Demenz-Erkrankung entgegensteuern.

Jährlich erkranken etwa 330.000 Menschen an Demenz. Jetzt gibt eine neue Studie aus den USA Grund zur Hoffnung. Bis zu zwölf Prozent könnten vor der Diagnose Demenz bewahrt werden – durch regelmäßige Grippe-Impfungen. Die Ergebnisse der Studie wurden von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie veröffentlicht.

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Verringertes Demenzrisiko: Studie aus den USA macht Hoffnung

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Können Grippe-Impfungen Demenz verhindern? Darum braucht es weiterführende Studien

Wie genau wird Alzheimer ausgelöst? Durch die Ablagerung und Ansammlung des Beta-Amyloids zwischen Nervenzellen. Die US-Studiendaten deuten darauf hin, dass Grippe-Impfungen möglicherweise zum Abbau von Beta-Amyloid beitragen können. Dies wäre ein Durchbruch für die Demenztherapie. Jedoch handele es sich bei der aktuellen Studie um eine retrospektive Auswertung, die keinen Beweischarakter habe, sondern nur eine Assoziation aufzeigen könne, wie DGN-Demenzexperte Prof. Dr. Dodel betont. Es brauche weiterführende, prospektive Studien, um den Zusammenhang eindeutig zu klären. Wie Entwässerungstabletten gegen Alzheimer helfen sollen, verrät 24vita.de*. *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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