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Kliniken in München und Nürnberg am Limit. Notaufnahmen müssen Patienten abweisen.

Am Limit

Grippewelle: Kliniken machen Notaufnahmen dicht

Die Notaufnahmen mehrerer Kliniken in Nürnberg und München sind derzeit überlastet. Die Lage ist angespannt. Grund für die Situation ist auch die heftige Grippewelle.

In Franken sei zumindest die Grippewelle der Grund, sagte Hans-Peter Reißmann, Sprecher der Feuerwehr Nürnberg, bei der die Integrierte Rettungsleitstelle angesiedelt ist. 

„Es kommen sehr viele Patienten in den Krankenhäusern an und teilweise fallen die Pflegekräfte wegen der Grippe aus“, sagte Reißmann am Dienstag. „Es ist extrem schwierig im Moment. Uns ist keine vergleichbare Situation in dem Ausmaß aus den vergangenen Jahren bekannt.“ Der Bayerische Rundfunk hatte zuerst über die Engpässe berichtet.

Immer wieder müssten Kliniken in Nürnberg ihre Notaufnahmen zeitweise schließen, sagte Reißmann. Teils müssten Patienten auf Krankenhäuser in Erlangen und im Nürnberger Land verteilt werden. „Die Rettungswagen sind derzeit lange unterwegs, bis sie die Patienten unterbringen.“

Kliniken am Limit

Das Portal Ivena, das die Kapazitäten der Kliniken unter anderem in München und Nürnberg darstellt, zeigte am Dienstagvormittag vielfach rote Balken und signalisierte damit den Status „belegt“. „Wir hoffen, dass sich die Lage Mitte Februar langsam entspannt“, sagte Reißmann.

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Kliniken überfordert?

Wegen der Unterversorgung hatte eine Kinderärztin im vergangenen Jahr schon Alarm geschlagen, wie tz.de berichtet. Demnach sei es bekannt, dass es gerade im Winter immer wieder zu Engpässen in der Notaufnahme komme.

Die Kinderklinik Dr. von Haunerschen Kinderspital in München ist am Limit. Seit den letzten Wochen ist das Krankenhaus immer wieder überbelegt. Nach einem Bericht Merkur.de machen hochansteckende Atemwegsinfektionen (Respiratorische Synzytial-Virus, kurz RSV) Probleme. Alle betroffenen Kinder müssten deswegen isoliert werden.

Grippewelle 2017: Ende zeichnet sich langsam ab

dpa

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