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Die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) wird laut Experten unterschätzt. 

Wunderheilmittel der Inkas

Arzneipflanze des Jahres 2013: Große Kapuzinerkresse

Viele Gärtner schätzen die leuchtend orangegelben Blüten der Kapuzinerkresse. Jetzt wurde die Pflanze zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gewählt. Aus gutem Grund: 

Sie enthält viel Vitamin C, kann die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen und die Durchblutung fördern -  Wegen dieser positiven Eigenschaften ist die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) am Mittwoch von Wissenschaftlern der Universität Würzburg zur Arzneimittelpflanze 2013 gewählt worden.

Die kletternde und kriechende Pflanze mit den leuchtend gelb-orangefarbenen Blüten könne möglicherweise die Einnahme von Antibiotika zum Teil ersetzen und so Resistenzen gegen das Medikament vermeiden, lautete die Begründung des Studienkreises Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde. Zusammen mit Meerrettichwurzel eingenommen könnte das Kraut der Pflanze eventuell sogar Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis und Blasenentzündung genauso wirksam wie Antibiotika bekämpfen.

Auch Gartenfreunde schätzen die Pflanze, da sie auch im Schatten wächst. Die Kapuzinerkresse ist Mitte des 17. Jahrhunderts aus Südamerika eingeführt worden. Der Name rührt von der Blütenform, die mit ihrem nach hinten gerichteten Sporn an die Kapuzen von Mönchskutten erinnert.

dpa

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