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Wer versucht, seine Blase zu trainieren, um weniger oft auf die Toilette zu müssen, schadet seinem Körper. 

Wo ist die nächste Toilette?

Darum sollten Sie unbedingt auf die Toilette, wenn Sie müssen

Mit empfindlichen Blasen ist nicht zu spaßen: Wer auf die Toilette muss, sollte das auch tun. Denn unnötiges Anhalten kann unangenehme Folgen haben.

"Ich kann noch anhalten" - diesen Satz sollten Menschen mit einer empfindlichen Blase besser aus ihrem Wortschatz streichen. Denn wer versucht, das Organ zu trainieren, schadet seinem Körper.

Harndrang unterdrücken kann den Nieren schaden

Ein Zurückhalten des Urins kann Schmerzen, Krämpfe und Übelkeit nach sich ziehen und den Nieren schaden. Das erklärt der Urologe Reinhold Schaefer von der Uro-GmbH Nordrhein, einem Zusammenschluss von rund 300 niedergelassenen Urologen.

Wer häufig zur Toilette muss, braucht sich Schaefer zufolge in der Regel keine Sorgen zu machen. "Es gibt Menschen mit einer sogenannten 'Sextanerblase'", sagt er. Normalerweise passen in die weibliche Blase 400 und in die männliche 500 Milliliter Urin. Bei empfindlichen Menschen funkt die Blase aber schon bei 200 Millilitern das Gehirn an. Dann sollte man sie auch entleeren.

Wann Sie besser zum Arzt gehen sollten

Wer Sorge hat, dass er zu oft auf die Toilette muss, fertigt am besten ein Protokoll an, rät Schaefer. Dort notiert der Patient, wie viel er wann getrunken hat sowie die Uhrzeit und Harnmenge beim Toilettengang. Die Menge misst man mit einem Messbecher ab. "Mit diesem Miktionsprotokoll sollte man dann zum Urologen gehen." 

Auch wer Blut im Urin findet oder von einem auf den anderen Tag plötzlich ständig zur Toilette muss, zieht besser einen Arzt zurate.

Übrigens: Auf öffentlichen Toiletten sollten Sie immer diese Kabine wählen, denn sie ist laut Wissenschaftlern die sauberste. Außerdem interessant: Diesen ekligen Fehler macht wirklich jeder auf der Toilette.  

dpa/tmn/ans

Medizin kurios: Bei diesen Patienten staunt sogar der Arzt

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