Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Hausstaubmilben (Symbolbild).
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Bei einer Hausstauballergie reagieren Betroffene überempfindlich auf die Ausscheidungen winziger Hausstaubmilben (Symbolbild).

Studie zu Allergischer Rhinitis

Hausstaub- und Pollenallergie: Stärkere Symptome, wenn beide Allergien gleichzeitig auftreten?

  • Jasmina Deshmeh
    vonJasmina Deshmeh
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Haben Menschen mit allergischem Schnupfen stärkere Beschwerden, wenn sie gleichzeitig an einer Hausstaubmilben- und einer Pollenallergie leiden? Eine chinesische Studie ist dieser Frage auf den Grund gegangen.

München – Allergischer Schnupfen, auch allergische Rhinitis genannt, hat oft mehrere Ursachen. Häufig sind Betroffene nach Angaben des Allergieinformationsdienstes gegen mehrere Allergieauslöser sensibilisiert oder sogar allergisch. Sind sie in der kalten Jahreszeit mehreren Allergenen gleichzeitig ausgesetzt, könnte das die Allergie-Symptome verstärken. Chinesische Forscher haben diese Hypothese nun in einer Studie geprüft und untersucht, ob sich ein allergischer Schnupfen verschlimmert, wenn Allergiker gleichzeitig mit Hausstaubmilben und den Pollen von Herbstblühern in Kontakt kommen.*

Die Studienergebnisse zeigen: Für die Symptomstärke ist es unwichtig, ob Betroffene gegen eine oder mehrere Pollenarten allergisch sind. Auch die Gesamtmenge der eingeatmeten Allergene (in diesem Fall die Konzentration an IgE-Antikörpern im Blut) hatte keinen Einfluss auf den Schweregrad der allergischen Beschwerden. Gleiches gilt nach Einschätzung der Studienautoren für Betroffene, die an mehreren Allergien leiden. Den Untersuchungen zufolge müssen Pollenallergiker bei einer zusätzlichen Hausstauballergie nicht mit stärkeren Symptomen rechnen - etwa, wenn in der kalten Jahreszeit vermehrt Hausstaubmilbenallergene freigesetzt werden. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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