Hausstauballergiker quälen sich im Winter

Baierbrunn - Auch bei Minusgraden haben Allergiker keine Ruhe: Bei eisiger Kälte vermehren sich Milben durch warme Heizungsluft besonders gut. Dies hilft gegen die Plagegeister:

Hausstauballergiker haben auch im Winter keine Ruhe - im Gegenteil. “Besonders im Winter machen die Milben den Betroffenen zu schaffen“, wird Ernst Rietschel vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Köln im Apothekenmagazin “Baby und Familie“ zitiert. Denn im feuchtwarmen Klima fühlen sich die Milben, die sich von Hautschuppen, Hausstaub und Schimmelpilzen ernähren, besonders wohl.

Allergiker können sich schützen, indem sie regelmäßig lüften, milbendichte Laken und Bettbezüge verwenden, regelmäßig staubsaugen und Pflanzen aus dem Schlafzimmer verbannen. Friert es im Winter, hilft es, die Matratze nach draußen zu stellen, denn Milben gehen bei Minusgraden ein. Deshalb ist es auch sinnvoll, Plüschtiere von Kindern von Zeit zu Zeit einen Tag in die Kühltruhe zu legen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mit professioneller Hilfe Nichtraucher werden
Um mit dem Rauchen aufzuhören, ist es nie zu spät. Doch so mancher Raucher hat es nach unzähligen Versuchen einfach aufgegeben. Was viele nicht wissen: oft kommt es auf …
Mit professioneller Hilfe Nichtraucher werden
Frau verliert satte 60 Kilo - so unglaublich sieht sie jetzt aus
Zwei Liter Softdrinks am Tag und dazu Unmengen Fast Food: So sah das Leben von Cláudia Cattani aus. Bis sie innerhalb weniger Monate fast 60 Kilo abnimmt.
Frau verliert satte 60 Kilo - so unglaublich sieht sie jetzt aus
Grippewelle 2017/2018: So ist die aktuelle Lage in Deutschland
Die Grippewelle hat die Deutschen nun in der kalten Jahreszeit im Griff. Doch wo wütet sie bundesweit in der Influenzasaison 2018 besonders schwer?
Grippewelle 2017/2018: So ist die aktuelle Lage in Deutschland
Influenza 2018: Wie lange ist man eigentlich ansteckend?
Die kalte Jahreszeit ist angebrochen – und überall schnieft und hustet es. Viele sind bereits mit Grippeviren infiziert - wissen es aber nicht.
Influenza 2018: Wie lange ist man eigentlich ansteckend?

Kommentare