+
Hautgrieß tut nicht weh oder ist gefährlich, doch viele leiden dennoch unter den unschönen weißen Pickelchen im Gesicht.

Besonders am Auge

Hautgrieß: So werden Sie die unschönen Pickel endlich los

  • schließen

Kleine, weiße Pickelchen unter dem Auge sind für viele oft unschön, doch sind sie auch gefährlich? Die Redaktion klärt Sie rund um den Hautgrieß auf.

Die gute Nachricht zuerst: Wenn Sie die kleinen Unterlagerungen am Auge stören, können Sie sie ganz einfach entfernen (lassen). Denn der sogenannte Hautgrieß (auch Milien genannt) stellt zwar ein kosmetisches, aber nicht wirklich gesundheitsgefährdendes Problem dar. Doch warum entstehen diese Grießkörner überhaupt?

Hautgrieß: Was steckt dahinter?

Es handelt sich dabei um kleine weiße Zysten, die hauptsächlich im Gesicht, aber auch am gesamten Körper – inklusive Genitalbereich – auftreten können. Die Knötchen sind allerdings keine Hautkrankheit, die ansteckend ist oder sofort beim Hautarzt behandelt werden muss. Stattdessen bestehen sie aus einer Ansammlung aus überschüssigem Talg und Keratin. Diese wird mit der Zeit härter und so entstehen die unschönen Grießkörner. Besonders junge Frauen sollen davon betroffen sein.

Wie bekomme ich Milien wieder weg?

Eine Kosmetikerin kann hier Abhilfe schaffen. Wenn Sie nur wenige davon haben, die zudem nicht direkt am Auge sitzen, dann kann diese die Knötchen mit einem kleinen Messer aufritzen und ausdrücken. Wenn die Milien allerdings zu viele und zu groß sind, sollten Sie besser einen Hautarzt aufsuchen. Wer denkt, er könne den Hautgrieß wie einen Pickel ausdrücken – der irrt gewaltig. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch zu unästhetischen Narben führen.

Hautgrieß: Was kann ich täglich dagegen selbst tun?

Um den Zysten erst gar keine Chance zu geben, ist daher eine tägliche, sanfte Reinigungsroutine das A und O. Allerdings sollten Sie auf zu aggressive Gesichtspeelings mit Salzen oder groben Körnern besser verzichten. Diese reizen die Haut zu stark und bewirken am Ende genau das Gegenteil: Sie regen die Talgproduktion nur noch mehr an. Eine Gesichtsbürste oder ein Peeling mit Fruchtsäuren helfen dagegen besser. Sie sind schonender – und dennoch sehr gründlich.

Falls Sie allerdings bereits unter Milien "leiden", dann ist es wichtig, nicht zu fetthaltigen, sondern eher mattierenden Gesichtscremes (zum Beispiel mit Melissenextrakt, grünem Tee oder Aktivkohle) zu greifen. Wenn das alles nichts hilft, sollten Sie sich spezielle Cremes mit Cortison oder Retinol von Ihrem Hautarzt verschreiben lassen.

Doch manche Pickel sind nicht harmlos. Im Gegenteil. Ein Abszess im Gesicht sollten Sie dringend ernst nehmen - und handeln.

Auch interessant: Dagegen ist ein ständig gerötetes Gesicht ein Indiz für die Hauterkrankung Rosazea, welche sehr gut zu behandeln ist.

Von Jasmin Pospiech

Als Wickel oder Maske: Heilerde ist vielseitig

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Frau denkt, sie komme in die Wechseljahre - fast wäre sie deshalb gestorben
Symptome sind nicht immer leicht zu deuten: Plötzliche Hitzewallungen tat eine Amerikanerin als Wechseljahres-Beschwerden ab. Doch dann fiel sie in Ohnmacht - und ihr …
Frau denkt, sie komme in die Wechseljahre - fast wäre sie deshalb gestorben
Herpes-Viren Auslöser von Multipler Sklerose? Studie kommt zu erschreckendem Ergebnis
Veranlagung, Vitamin-D-Mangel, Rauchen: Verschiedenste Ursachen für Multiple Sklerose werden diskutiert. Eine neue Studie untermauert einen gänzlich anderen Ansatz.
Herpes-Viren Auslöser von Multipler Sklerose? Studie kommt zu erschreckendem Ergebnis
Reizdarmsyndrom: So sagen Sie Magen- und Darmproblemen den Kampf an
Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall: Bei vielen Menschen wird dann die Diagnose "Reizdarm" gestellt. Welche Behandlung Erfolg verspricht, erfahren Sie hier.  
Reizdarmsyndrom: So sagen Sie Magen- und Darmproblemen den Kampf an
Ausschlag an Mund und Nase? So bekommen Sie Mundrose in den Griff
Schuppende Rötung im Gesicht mit Knötchen: Mundrose führt nicht nur zu Juckreiz bis Schmerz - auch die Psyche leidet. So behandeln Sie die periorale Dermatitis.
Ausschlag an Mund und Nase? So bekommen Sie Mundrose in den Griff

Kommentare