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Helikopter-Eltern: Verhaltensgestörte, verwöhnte Kinder können die Folge sein

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Ein Vater hilft seiner Tochter eine Rutsche auf dem Spielplatz hoch zu gehen. (Symbolbild)
Kinder sollten sich mehr ausprobieren, ohne dass Eltern zu schnell eingreifen, fordern Pädagogen. (Symbolbild) © Westend61/Imago

„Kinder von heute sind unselbstständig, verwöhnt, ängstlich, leistungsschwach, egoistisch“, so ein Erziehungswissenschaftler. Was sagen Studien?

Neuss – Der deutsche Erziehungswissenschaftler, Hochschullehrer und Autor Albert Wunsch polarisiert mit seinen Ansichten und Thesen über die heutige, moderne Kindererziehung. In seinen verschiedenen Erziehungsratgebern thematisiert und kritisiert er die Erziehungsformen der neuen Eltern, spricht sich gegen eine sogenannte „Spaßpädagogik“ aus und kritisiert im Spiegel u. a. „ein Leben im Schongang“, das viele Eltern ihren Kindern ermöglichen und alles dafür tun würden.
Was Pädagogen dazu sagen und was Studien zeigen, erfahren Sie bei 24vita.de.

Welchen Einfluss das Überbeschützen der Eltern auf die Entwicklung ihrer Kinder haben kann, prüften Forscher aus den USA und der Schweiz im Rahmen einer Studie, die sie in der Fachzeitschrift „Developmental Pychology“ veröffentlichten. „Unsere Forschung hat gezeigt, dass Kinder mit Helikopter-Eltern möglicherweise weniger in der Lage sind, die anspruchsvollen Anforderungen des Erwachsenwerdens zu bewältigen, insbesondere bei der Navigation in der komplexen Schulumgebung“, erklärte die Autorin der Studie Dr. Nicole Perry des Institute of Child Development von der University of Minnesota.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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