Heller Hautkrebs in Europa weit verbreitet

Berlin - Heller Hautkrebs ist in Europa rund 30 Prozent häufiger als bisher angenommen. Das geht aus ersten Auswertungen der seit 2008 laufenden “Epiderm“-Studie in neun europäischen Ländern hervor,

Laut der Studie, die am Dienstag in Berlin präsentiert wurde, gibt es allein in Deutschland demnach Jahr für Jahr 250 000 Neuerkrankungen, Tendenz steigend um fünf bis sieben Prozent pro Jahr.

Zwar führt Heller Hautkrebs nicht so oft zum Tode wie Schwarzer Hautkrebs, aber er ist rund zehn Mal häufiger und kaum bekannt. “Die Belastungen für die Patienten und das Gesundheitssystem wurden bisher aufgrund der unzureichenden Datenlage massiv unterschätzt“, sagte der Leiter der Europäischen Hautkrebsstiftung, Prof. Eggert Stockfleth.

dpa

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