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Herzkranke sollten mindestens viermal die Woche Sport treiben.

Sport für Herzkranke wichtig

Berlin - Herzprobleme verunsichern viele Patienten. Vor allem wenn es um das Thema Sport geht. Doch selbst bei Herzinsuffizienz ist regelmäßige Bewegung die beste Medizin. 

Sport ist für Menschen mit einer Herzkrankheit ebenso wichtig wie die medikamentöse Therapie. Patienten mit einer Herzinsuffizienz oder einer koronaren Herzerkrankung (KHK) werde empfohlen, an mindestens vier Tagen in der Woche jeweils eine halbe Stunde zu trainieren, sagt Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK). Das Training sollte so ausgelegt sein, dass sich der Betroffene dabei gut unterhalten könne, ohne kurzatmig zu werden. Empfehlenswert seien Ausdauersportarten wie Laufen, Nordic Walking oder Radfahren, aber auch zusätzliches Krafttraining.

Wichtig sei, dass das Training individuell an die Fähigkeiten des Betroffenen angepasst sei, betont Smetak. „Voraussetzung für jeden Herzpatienten, der körperlich trainieren möchte, ist eine Untersuchung auf dem Ergometer, um seine submaximale Belastbarkeit zu ermitteln.“

Regelmäßiges, körperliches Training habe nachweislich positive Effekte auf die Lebensqualität der Patienten, sagt der Experte: „Sie haben weniger Herzbeschwerden, fühlen sich daher besser und sind demzufolge auch leistungsfähiger.“ Außerdem verbesserten sich ihre Überlebenschancen: Die Wahrscheinlichkeit, an der zugrundeliegenden Herzerkrankung zu sterben, kann bei besonders aktiven Patienten um bis zu einem Viertel sinken.

dapd

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