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Forscher tappen bei Allergien noch immer im Dunkeln

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Von: Jasmin Farah

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Im Frühling beginnt die Pollensaison. Doch für manch Allergiker kann dies zur Zerreißprobe werden.
Im Frühling beginnt die Pollensaison. Doch für manch Allergiker kann dies zur Zerreißprobe werden. © dpa/Wolfram Steinberg

Die Pollensaison beginnt - für viele Heuschnupfengeplagte ist der Frühling ein wahrer Albtraum. Doch trotz Forschung gibt es keine klare Ursache für Allergien.

Zum Beginn der Pollensaison verstärkt das Helmholtz Zentrum München seine Anstrengungen bei der Aufklärung über Allergien. Auch die Forschung treiben die Wissenschaftler voran. "Trotz des drastischen Anstiegs allergischer Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten ist deren Erforschung bislang nur unzureichend vorangekommen", sagte Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München.

Allergien sind auf dem Vormarsch - Forscher sind ratlos 

Mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums startete das Zentrum vor zwei Wochen einen Allergieinformationsdienst, um neue Erkenntnisse rasch an die Betroffenen weiterzugeben.

Obwohl Allergien zu den Volkskrankheiten zählen und weltweit rund eine Milliarde Menschen betreffen, fehle es noch immer an Erkenntnissen über die Krankheitsmechanismen und die Entstehung von Allergien, erläuterte das Helmholtz Zentrum. Gerade auch bei der frühkindlichen Prägung gebe es noch viele Fragen zu klären.

Allergien: Mehr Aufklärung - Heilung möglich? 

Mit besserem Wissen könnten neue Wirkstoffe entwickelt und womöglich ein Ausbruch allergischer Erkrankungen wie Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Neurodermitis verhindert werden. Das Helmholtz Zentrum arbeitet fächerübergreifend in verschiedenen Bereichen von Genetik über Allergologie und Lungenforschung bis Umweltmedizin und bündelt in Zusammenarbeit mit den Uni-Kliniken Forschung und Praxis.

dpa

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