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Im März beginnt der Pollenflug der Birke: Die Pollensaison 2019 dauert noch bis Oktober. 

Pollenflug 2019

So heftig wird die Pollensaison 2019 für Heuschnupfen-Geplagte

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Sobald Bäume und Gräser von Frühjahr bis Sommer Pollen verlieren, kämpfen Pollenallergiker wieder mit juckenden Augen und Heuschnupfen. Wann was fliegt, lesen Sie hier.

Erle, Birke, Haselnuss, Pappel und Ambrosia: Für viele nicht nur schön anzusehen, sondern auch Auslöser von Fließschnupfen und juckenden Augen über Müdigkeit bis hin zu Atemnot. Rund 16 Prozent der Deutschen sind dem deutschen Allergie- und Asthmabund zufolge von Heuschnupfen betroffen. 

Durch die warmen Temperaturen fühlte sich der Februar 2019 für Pollenallergiker bereits wie April oder Mai an, weil Frühblüher wie Hasel und Erle durch die Wärme noch früher als sonst aufgeblüht sind. Ein Ende ist jetzt lange nicht in Sicht: Die Birke beginnt Ende März damit, ihren Blütenstaub in die Winde zu streuen, gefolgt von Ampfer, Eiche und Gräsern, bis der Pollenflug im Oktober mit der Ambrosia ein Ende findet. 

Pollenflug 2019: Zu diesen Zeiten schwirren Birke, Erle & Co. durch die Luft

Mit der Pollenbelastung im Jahresverlauf beschäftigt sich unter anderem das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin, die einen Pollenflugkalender mit folgenden Prognosen für 2019 veröffentlicht hat: 

Pollenart

Beginn

Ende

Haselnuss

Januar

April 

Erle

Januar

April

Birke

März

Mai

Roggen

April

Juli

Gräser

April

September

Beifuß

Juni

September

Ambrosia

August

Oktober

Wann der Pollenflug der verschiedenen Pflanzen beginnt und wie stark ausgeprägt er verläuft, variiert dabei allerdings von Gebiet zu Gebiet. Genaue Angaben liefert der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes, der die Belastungsintensität der verschiedenen Pollen auf der Deutschlandkarte anzeigt: 

Mehr Informationen über den aktuellen Pollenflug in Deutschland finden Sie hier.

Mehr zum ThemaFiese Frühblüher - diese Pollenallergie wird sehr bald zuschlagen.

Pollenflug 2019: Temperaturabhängiges Naturschauspiel

Der Pollenflug ist in erster Linie temperaturabhängig und für windbestäubende Samenpflanzen überlebenswichtig: Denn sie pflanzen sich durch den mit dem Wind angewehten Blütenstaub fort. 

Pollenallergiker reagieren auf dieses Naturschauspiel, weil ihr Immunsystem die an sich harmlosen Pollen als gefährlich einstuft, was eine Abwehrreaktion des Körpers zur Folge hat. Es kommt zur Freisetzung des Botenstoffes Histamin, der die allergische Reaktion auslöst. 

Video: Welche Hilfsmittel helfen gegen Heuschnupfen

Lesen Sie auch: Mit diesen fünf Anzeichen unterscheiden Sie Heuschnupfen von einer Erkältung.

Über Pollenbelastung informieren und vorbeugen

Besonders für Menschen mit starker Pollenallergie ist es wichtig, über den Pollenflug von Bäumen und Gräsern Bescheid zu wissen, damit sie bei besonders hoher Pollenbelastung vorsorgen können. So sollten manche Allergiker je nach Schweregrad ihrer Allergie vorbeugend Arzneimittel wie Antihistaminika einnehmen und auch sonst besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. 

Dazu gehört zum Beispiel das L üften zu bestimmen Zeiten: auf dem Land abends, weil dort morgens die Pollenkonzentration am höchsten ist und in der Stadt morgens, weil dort die meisten Pollen abends nach unten sinken. Auch abendliches Duschen hilft, weil dadurch die kleinsten Pollen aus den Haaren und von der Haut gewaschen werden. 

Und noch ein Tipp von Pollenallergikern: Im Netz kursiert ein Hausmittel, auf das so manch ein Allergiker schwört. Und das Tolle: Es kostet nur ein paar Euro.

Umfrage zum Thema:

Weiterlesen: Mehr über Hausmittel und vorbeugende Maßnahmen bei Heuschnupfen.

Lesen Sie auchAllergietest bei Heuschnupfen - so funktioniert er, Heimtests und Kostenübernahme.

jg

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

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