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Diese Pollen fliegen 2015 besonders heftig

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Von: Martina Lippl

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Pollen im Anflug! Das milde Wetter macht Heuschnupfengeplagten zu schaffen. © dpa

Das schöne Frühlingswetter ist traumhaft. Aber bei vielen Pollen-Allergikern kribbelt die Nase schon. Dieses Jahr fliegen einige Blüten-Pollen sogar besonders heftig.

Sonnenschein, Temperaturen, Feuchtigkeit und Wind haben naturgemäß einen ausschlaggebenden Einfluss auf den Pollenflug. Das Wetter kann Beginn und Ende des Pollenflugs sowie Stärke (Anzahl der Pollen) beeinflussen. Je nach Region entwickeln sich die Pflanzen unterschiedlich. So ist ein Ausblick auf das Pollenjahr 2015 nur ganz grob möglich. Aufgrund der Daten aus den letzten zehn bis 20 Jahren lasse sich, laut Stiftung Deutscher Pollenfluginformationsdienst (PID), eine Prognose der Pollenbelastung für Heuschnupfen-Allergiker erstellen. 2014 war beispielsweise die Birkensaison besonders schlimm.

Acht Pollenarten sind für Heuschnupfen-Geplagte besonders wichtig: Hasel, Erle, Esche, Birke, Süßgräser, Roggen, Beifuss und Ambrosia. Etwa 95 Prozent der Pollen-Allergiker in Deutschland leiden unter diesen Pollenarten. Am Beginn der Saison genügen bereits wenige Pollen, um Symptome wie Juckreiz, Niesen und eine laufende Nase hervorzurufen.

Heuschnupfen: Vorhersage der Pollenflugzeiten im Süden Deutschlands

BeginnEndeStärke/ Belastung
HaselnussJanuarMärzniedriger als in 2014
ErleFebruarMärz
EscheMärzMaihöher als in 2014
BirkeMärzJuniniedriger als in 2014
GräserMärzOktobergleichartig wie in 2014
RoggenMaiSeptember
BeifußMaiSeptembergleichartig wie in 2014
AmbrosiaJuliOktober
Pollenflug gesamtdeutscher Raum
Pollenflug gesamtdeutscher Raum. © Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)

Hier können Sie den Pollenflugkalender im gesamtdeutschen Raum herunterladen.

Heuschnupfen: Tipps für Pollenallergiker

Allergische Rhinitis - Heuschnupfen

Der medizinische Fachbegriff für Heuschnupfen ist allergische Rhinitis. Der allergische Schnupfen ist eine Überempfindlichkeitsreaktion gegen Pollen von Bäumen, Gräser und Kräuter, sowie Tierhaare, Milben oder Schimmelpilze.

Der Verlauf von Heuschnupfen

Die ersten Anzeichen von Heuschnupfen zeigen sich schon bei Kindern oder im Jugendalter. Aber immer öfter entwickeln auch Erwachsene Symptome. Einmal vorhanden, bleibt die Allergie, laut Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF), bestehen und geht unbehandelt in circa 40 Prozent der Fälle in ein allergisches Asthma über.

Deswegen raten Experten dringend, Heuschnupfen früh und konsequent zu behandeln und sich an einen Hausarzt oder einem Allergologen zu wenden.

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