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Ein hartnäckiger Mythos: Ein Schnaps bringt die Verdauung  nach einem deftigen Essen auf Trab.

Alltagsfrage

Hilft Schnaps nach dem Essen wirklich meiner Verdauung?

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Besonders auf dem Oktoberfest schmecken deftige Käsespätzle oder eine Schweinshaxe gut. Doch hilft es mir wirklich, wenn ich danach einen Schnaps bestelle?

Zum Herbst hin werden die Speisen, die kredenzt werden, gerne reichhaltiger. Egal, ob auf dem Oktoberfest, beim Wandern auf der Almhütte oder in den eigenen vier Wänden: Deftige Eintöpfe, Brotzeitbrettl mit Speck oder Schweinsbraten schmecken vielen, wenn die Temperaturen wieder kälter werden.

Doch leider liegen diese leckeren, aber auch fettigen Gerichte oftmals schwer im Magen – dann muss der Verdauungsschnaps her. Aber hilft ein hochprozentiger Schluck Alkohol wirklich, um das viele Fett besser zu verarbeiten – oder ist das nur ein Ammenmärchen?

Verdauungsschnaps nach fettigem Essen: Macht er alles nur noch schlimmer?

Tatsächlich ist es so, dass der Alkohol dafür sorgt, dass sich die Magenmuskulatur entspannt. Das lindert das unangenehme Völlegefühl oder ein Drücken im Magen. Alles scheint im ersten Moment wieder gut – doch langfristig wird die Verdauung dadurch gestört.

Einer Studie zufolge lähmt der Alkohol die Nerven, die den Magen zur Verdauung anregen, damit dieser den Nahrungsbrei durchpumpt. Außerdem soll der im Schnaps enthaltene Alkohol die Fettverbrennung hemmen und den Appetit wieder anregen.

Sie haben nach dem Essen einen Blähbauch? Dann sollten Sie sich an diese Tipps halten, die gegen zu viel Luft im Bauch helfen.

Das heißt konkret: Sie verspüren nach einer Weile wieder Hunger – und das, obwohl Sie erst eine kalorienreiche Mahlzeit zu sich genommen haben. Doch wer jedes Mal dem Drang nachgibt und wieder isst, tut weder seiner Figur noch seiner Gesundheit etwas Gutes.

Um den Teufelskreis zu durchbrechen, raten Ärzte daher, nach dem Essen einen zügigen Spaziergang an der frischen Luft zu unternehmen. Die Bewegung fördert die Verdauung – und Kalorien werden dabei auch noch verbrannt.

Lesen Sie auch: Wie oft auf Toilette gehen ist eigentlich noch normal?

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jp

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