Bei Hitze besser ab in den Schatten: Wetterfühlige Menschen reagieren auf extreme Wetterumschwünge mit Kreislaufproblemen.
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Bei Hitze besser ab in den Schatten: Wetterfühlige Menschen reagieren auf extreme Wetterumschwünge mit Kreislaufproblemen.

Schlapp und unkonzentriert

Ob Föhn oder Hitzewelle: Was Sie gegen Wetterfühligkeit tun können

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Sie leiden unter Luftdruckschwankungen und Hitzewellen? Viele reagieren mit Kreislaufproblemen. Was gegen Wetterfühligkeit hilft, erfahren Sie hier.

  • Schwankungen des Luftdrucks, der Luftfeuchtigkeit und der Temperaturen sind für viele Menschen eine Belastung.
  • Wer wetterfühlig ist, reagiert auf bestimmte Wetterphänomene mit Kopfschmerzen, Schwindel* oder Müdigkeit.
  • Welche Lebensstil-Änderungen Abhilfe versprechen, erfahren Sie hier.

Zählen Sie zu denjenigen, für die ein Wetterumschwung gesundheitliche Probleme bedeutet? Damit sind Sie nicht alleine. Unter extremen Schwankungen der Luftfeuchtigkeit, schwül-warmem Wetter oder dem für Süddeutschland typischen Föhn leiden viele Menschen und reagieren mit mehr oder weniger ausgeprägten Symptomen. Wetterfühlige Menschen klagen unter anderem über:

  • Kreislaufprobleme wie Schwindel
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen*
  • Mattheit
  • Stimmungsschwankungen
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Nervosität

Lesen Sie auch: Kreislaufprobleme: So bekommen Sie Müdigkeit und Schwindel in den Griff.

Bei jedem Wetter an die frische Luft: Abhärten ist die Devise

Dass die Wetterlage den Zustand des Menschen beeinflusst, ist normal. "Jeder gesunde Mensch ist wetterreagierend", zitiert die Apotheken-Umschau Meteorologe Professor Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für Medizin-meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdiensts in Freiburg. Doch bei einer Wetterfühligkeit zeigen sich gesundheitliche Probleme vor allem dann, wenn sich das Wetter verändert, etwa wenn eine Warmluftfront ein Tief ankündigt. Verantwortlich machen Experten wie Matzarakis das vegetative Nervensystem, das empfindlich auf Änderungen des Wetters reagieren kann.

Häufiger Aufenthalt in geschlossenen und klimatisierten oder beheizten Räumen kann Wetterfühligkeit verstärken, da der Körper verlernt hat mit der Witterung im Freien umzugehen, so apotheken-umschau.de. Abhärten sei das Stichwort: Denn wer sich jedem Wetter aussetzt, die Sauna besucht und sich durch Wechselduschen* abhärtet, trainiert das vegetative Nervensystem dahingehend, dass es weniger heftig auf klimatische Veränderungen reagiert.

Was Sie außerdem tun können, um Beschwerden bei Wetterfühligkeit zu lindern und diesen vorzubeugen:

  • Achten Sie auf ausreichend Schlaf und einen regelmäßigen Schlafrhythmus.
  • Eine ausgewogene Ernährung* unterstützt den Körper, wenn dieser mit Wetterwechsel klarkommen muss: Durch viel Obst, Gemüse, wertvolle Pflanzenöle, Nüsse, Vollkornprodukte und gesunde Eiweißlieferanten wie Fisch gewährleisten Sie, dass der Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird.
  • Trinken Sie genug: Pro Kilogramm Körpergewicht sollte täglich 35 Milliliter getrunken werden, informiert die Techniker Krankenkasse.
  • Alkohol, Nikotin und Koffein belasten den Kreislauf, weshalb wetterfühlige Menschen besser selten zu Wein, Bier, Zigarette oder Kaffee greifen sollten.
  • Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und den Kreislauf und lindert Symptome wie Müdigkeit und Kopfschmerz.

Weiterlesen: Mann geht 30.000 Schritte am Tag - und bemerkt verblüffende Wirkung: "Ergebnisse sind nicht …".

jg

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

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