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Für glasklare Töne: Wilhelm Dombrink präsentiert aktuelle Hörgeräte mit ansprechender Gestaltung und modernster Technik.

Feinste Technik für einen guten Ton

Sie sind farbenfroh und mit der Technologie eines Hochleistungscomputers ausgestattet. Ein Hörgerät der neuen Generation versteckt sich nicht mehr als hautfarbener Knopf im Ohr, sondern wird gerade von jüngeren Betroffenen wie ein Accessoire getragen.

Doch davor ist eine Vorstellung beim HNO-Arzt notwendig. Der diagnostiziert die Art der Hörminderung und bestimmt das weitere Vorgehen. Wird ein Hörgerät verordnet, muss dies vom Spezialisten angepasst werden. Der Hörgeräteakustiker überprüft durch eine spezielle Messung die verbliebene Hörfähigkeit. Er fragt nach den Bedürfnissen des Kunden. „Wir klären in einem Vorgespräch, in welchen Alltagssituationen das Gerät hauptsächlich eingesetzt werden soll“, sagt Wilhelm Dombrink. Der Hörgeräteakustikermeister fragt zum Beispiel, ob häufig Gespräche in lauter Umgebung geführt werden oder ruhige Rahmenbedingungen bei Unterhaltungen vorherrschen.

Moderne Hörsysteme lassen sich für unterschiedliche Situationen programmieren. In Sekunden testet ein Baustein im System das Umfeld, dann wählt er das passende Programm. Höherwertige Geräte sind mit zwei oder mehr Mikrofonen ausgestattet, die zum Teil wie Richtmikrofone wirken. So können bei Unterhaltungen die Stimmfrequenzen von Gesprächspartnern verstärkt und störende Nebengeräusche unterdrückt werden. Bei der Altersschwerhörigkeit werden höhere und mittlere Töne schlechter wahrgenommen, tiefe Töne bleiben meist davon unberührt. Einige Hörsysteme sind in der Lage, die vom Mikrofon aufgenommenen höheren Töne in einen Schwingungsbereich zu verschieben, der im Bereich des Hörbaren beim Betroffenen liegt. „Wenn man keinen direkten Vergleich hat, stört das nicht weiter“, sagt Dombrink.

Kein störendes Pfeifen

Die bekannten störenden Pfeiftöne sind mit hochwertigen Geräten in den Griff zu bekommen. Die Störung entsteht, wenn ein bereits verstärkter Ton noch einmal zum Mikrofon kommt und erneut verstärkt wird. Moderne Hörsysteme können dies erkennen und unterdrücken die Rückkopplung. Für viele seiner Kunden stellt das Tragen eines Hörsystems eine völlig neue Lebenssituation dar. Wilhelm Dombrink legt daher besonders großen Wert auf eine sorgfältige Anpassung. „Das ist ein Prozess, der sich über Monate hinzieht“, sagt der Experte. Mindestens drei unterschiedliche Geräte sollten in der Testphase miteinander verglichen werden, bevor man sich entscheidet.

Auch den Allgemeinzustand des Kunden bezieht Dombrink mit in die Anpassung ein. Wie kommt der Kunde etwa mit kleinen Schaltern zurecht, die beim Bedienen des Gerätes möglicherweise eine Rolle spielen? Alle drei bis sechs Monate sollte der Kunde zur Nachkontrolle zum Akustiker kommen, dies ist für eine zuverlässige Funktion erforderlich. Wilhelm Dombrink wirbt um Verständnis für Menschen mit einer Hörminderung, seitens ihres Umfeldes. „Deutliches, langsames und zugewandtes Reden erleichtert das Verstehen“, sagt er. „Lauter reden bringt meistens nichts.“

von Ilona Polk

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