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Hüftschmerzen nachts oder beim Gehen? Die falsche Liegeposition könnte die Ursache sein

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Von: Juliane Gutmann

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Eine Frau liegt im Bett, ihre Beine hat sie auf den Boden gestellt
Schmerzen in der Hüfte können auch von der falschen Liegeposition herrühren. © Frédéric Cirou/Imago

Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Oft sind es harmlose Ursachen, die den Schmerz auslösen. Manchmal hilft bereits ein Hilfsmittel im Bett.

Nach monatelanger Sportpause wieder voll im Jogging-Training? Oder von null auf hundert, was ausgiebige Radtouren anbelangt? In diesen Fällen liegt der Auslöser für Gelenkschmerzen und Hüftschmerz auf der Hand: Der Körper hat sich noch nicht an die ungewohnte neue Belastung gewöhnt und reagiert mit Schmerz. Meist lässt sich dieser gut behandeln, indem eine kurze Sportpause eingelegt wird, um die Belastung dann schrittweise und langsam zu steigern. Auch einseitige Belastung kann für Hüftschmerzen auf der linken oder/und rechten Seite verantwortlich sein. Daher raten Sportmediziner, den Körper vielseitig zu fordern, etwa durch verschiedene Sportarten. Auch Dehnübungen im Yoga können verhindern, dass die Muskeln in einem bestimmten Körperbereich verhärten oder verkürzen.

Die orthopädischen Gelenk-Klinik Gundelfingen rät im Fall von andauernden Hüftschmerzen zu einer Untersuchung durch einen Facharzt. Dieser wird Ihre Hüfte und umliegende Gewebe und Knochen genau untersuchen und die richtige Diagnose stellen, heißt es weiter. So könnten etwa auch Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen. Je nach Ursache für den einseitigen oder beidseitigen Schmerz können Krankengymnastik, Schmerzmittel bis hin zum minimalinvasiven Eingriffen zum Einsatz kommen.

Bewegung und Physiotherapie bei Hüftarthrose

Auch eine Hüftarthrose kann hinter Ihren Beschwerden stecken. Infolge dieser Verschleißerscheinung wird die schützende Knorpelschicht der Knochen im Hüftgelenk dünner, was die Beweglichkeit des Gelenks negativ beeinflusst. Wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) weiter informiert, zählen Schmerzen im Hüft- und Leistenbereich bei Bewegung – vor allem, wenn man über 45 Jahre alt ist – zu den ersten Anzeichen einer Hüftarthrose. Die wichtigsten Therapien im Überblick:

Hüftschmerzen beim Liegen und beim Gehen? Ihre Schlafposition kann das Problem sein

Fragen Sie sich zuerst: Könnten meine Hüftschmerzen auf einen Bewegungsmangel oder einseitige Belastung zurückzuführen sein? Wer viel sitzt und sich wenig bewegt, muss diese Frage ehrlich mit „Ja“ beantworten. In dem Fall können ein Steharbeitsplatz, bewegte Pausen, regelmäßige Übungen zum Lockern der Muskulatur und leichter Ausdauersport wie Radfahren oder Schwimmen Wunder wirken und die Hüftschmerzen schnell verschwinden lassen.

Doch was tun gegen Hüftschmerzen, die ohne ersichtlichen Grund auftreten? Bevor Sie den Gang zum Arzt antreten, können Sie einen einfachen Selbstversuch wagen: Schlafen Sie einige Nächte mit einem Kissen zwischen Ihren Beinen! Denn eine Schlafposition, die eine verdrehte Hüfte zur Folge hat, begünstigt Gelenkschmerzen in dieser Körperregion. Wer dagegen ein Kissen zwischen die Knie legt, fördert eine ergonomisch sinnvolle Liegeposition, in welcher die Hüfte eine entspannte Position einnimmt.

Ein Kissen gegen Hüftschmerzen

Das orthopädische Kniekissen für Seitenschläfer von Third of Life (werblicher Link) unterstützt eine ergonomisch sinnvolle Schlafposition, indem es die Stellung von Beinen, Hüfte und Wirbelsäule optimiert. Atmungsaktiver Visco-Schaum lässt es zum bequemen Begleiter auch in heißen Sommernächten werden. Dank schadstoffgeprüftem Bezug ist das Bein-Kissen auch für Allergiker geeignet.

Mit einem Kniekissen gegen Hüftschmerzen

Für ein Kniekissen spricht außerdem, dass es die beste der Schlafpositionen unterstützt: die Seitenlage. Wie die Techniker Krankenkasse informiert, gilt diese als ideale Schlafhaltung, weil die Wirbelsäule dabei in ihrer natürlichen Krümmung liegt. Neben einem nicht zu großen Kissen, das Kopf und Halswirbelsäule abstützt, entlastet ein Kniekissen die Kniegelenke und verhindert zusätzlich ein ungesundes Verdrehen der Hüfte.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch.

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