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Fieber ist in Grippezeiten nicht ungewöhnlich - kommen jedoch Husten und Atemnor dazu, kann es sich um eine Lungenentzündung handeln. Foto: Andreas Gebert

Husten, Fieber, Atemnot: Anzeichen für Lungenentzündung

Bei jüngeren und gesunden Menschen heilt eine Lungenentzündung meist ohne Folgen. Trotzdem ist damit nicht zu spaßen. Für Senioren oder chronisch Kranke kann sie sogar ausgesprochen gefährlich werden.

Bonn (dpa/tmn) - Husten mit Auswurf, Schmerzen beim Atmen, Schüttelfrost: Das können Anzeichen für eine Lungenentzündung sein. Fieber, Atemnot und Gliederschmerzen deuten ebenfalls darauf hin. Darauf macht der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz aufmerksam.

Betroffene fühlen sich außerdem sehr krank und schwach. Wer erste Anzeichen bei sich bemerkt, sollte zum Arzt gehen. Meistens bekommt man durch eine bakterielle Infektion eine Lungenentzündung, seltener sind Viren oder Pilze die Auslöser. Bei der Pneumonie sind das Lungengewebe oder die Lungenbläschen entzündet.

Eine Lungenentzündung kann ganz unterschiedlich verlaufen. Bei jüngeren und gesunden Menschen heilt sie in der Regel nach etwa sechs Wochen ohne Folgen aus. Für ältere Menschen, kleine Kinder und chronisch Kranke kann eine Lungenentzündung aber gefährlich werden.

Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) bis zum zweiten Lebensjahr und ab dem 60. Lebensjahr sowie für chronisch Kranke wie Diabetiker, Herzpatienten oder Asthmatikern eine Impfung gegen Pneumokokken. Das sind die Bakterien, die unter anderem Lungenentzündungen hervorrufen können.

Wurde die Lungenentzündung durch Pneumokokken ausgelöst, verschreibt der Arzt in der Regel Antibiotika. Um möglichst schnell wieder gesund zu werden, sollten Betroffene die Medikamente so lange wie verordnet nehmen und sie nicht auf eigene Faust absetzen. Außerdem sollte man sich Ruhe gönnen und möglichst viel trinken. Schleimlösende Mittel können das Abhusten erleichtern.

Bundesverband für Gesundheitsinformation zu Lungenentzündung

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