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Spezifische Immuntherapie: Was Patienten bei der Hyposensibilisierung beachten müssen

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Medikamente in Glasfläschchen für eine spezifische Immuntherapie und eine Spritze liegen auf medizinischen Unterlagen (Symbolbild).
Therapielösungen für eine spezifische Immuntherapie können nach der Verordnung durch einen Arzt in der Apotheke bestellt werden (Symbolbild). © imago images / Stefan Trappe

Bei einer Hyposensibilisierung wird die Ursache einer Allergie behandelt. Um den Therapieerfolg zu sichern, ist die Mithilfe von Patienten gefragt.

Bad Lippspringe – Eine spezifische Immuntherapie (auch „Hyposensibilisierung“), ist eine ursächliche Behandlungsmethode von Allergien, bei denen Antikörper der Klasse E (IgE-Antikörper) eine Rolle spielen. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Substanzen aus der Umwelt (meist Proteine). Bei der Hyposensibilisierung werden dem Patienten über drei bis fünf Jahre monatlich Therapielösungen mit Extrakten des jeweiligen Allergieauslöser gespritzt, um das Immunsystem schrittweise an das Allergen zu gewöhnen. Das hat zur Folge, dass die Überempfindlichkeit auf die Substanz nachlässt. Die Behandlung ist nicht nur wichtig, um weiteren schweren allergischen Reaktionen vorzubeugen, sie kann auch die Entstehung von Asthma und neuen Allergien verhindern.

Damit eine Hyposensibilisierung Erfolg hat, sollten Patienten bei der spezifischen Immuntherapie einiges beachten.* Wichtig ist, dass die Therapielösungen rechtzeitig in der Apotheke bestellt werden, da die Lieferzeiten zwischen einigen Tagen und Wochen betragen können, so die Deutsche Atemwegsliga. Zuhause sollten die Therapielösungen direkt in den Kühlschrank wandern. Aber Vorsicht: Sie dürfen nicht einfrieren. Zudem sollten sie nicht in der Sonne stehen. Bestimmte Medikamente, wie Betablocker oder ACEHemmer, dürfen während einer Hyposensibilisierung nicht eingenommen werden. Voraussetzung für Behandlungserfolg ist außerdem, dass die Injektionstermine bzw. die regelmäßige Einnahme von Tropfen und Tabletten eingehalten werden. Körperliche Anstrengung und Alkohol sollten Patienten vor der Hyposensibilisierung vermeiden. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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