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Viele Zahnpasten enthalten schädliche Inhaltsstoffe: Nur jede dritte Zahnpasta ist empfehlenswert.

Zahnpasten bei Ökotest

Jede zweite Zahnpasta fällt durch: Diese Zahncreme schneidet am besten ab

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Das Verbrauchermagazin Ökotest hat 400 Zahnpasten getestet - mit erschreckendem Ergebnis. Wer folgende Zahncremes benutzt, ist auf der sicheren Seite.

Wer vor dem Zahnpflege-Regal in der Drogerie steht, ist erstmal überfordert: Man hat die Qual der Wahl zwischen unzähligen Zahnpasten, die alle perfekt gepflegte Zähne versprechen. Doch viele der Zahncreme enttäuschen im Test oder sind sogar gefährlich, warnt jetzt Ökotest.

Die fünf besten Zahnpasten - und die Verlierer im Zahncreme-Vergleich

Das unabhängige Verbraucherschutzmagazin Ökotest nahm insgesamt 400 Zahnpasten aus Discounter, Drogerie, Supermarkt, Apotheke und Online-Shop unter die Lupe und prüfte sie auf Wirksamkeit der Inhaltsstoffe und Kariesschutz. Das ernüchternde Ergebnis: Nur jede dritte Zahnpasta ist empfehlenswert, wie Ökotest berichtet.

Vor allem Naturkosmetik hätte im Test enttäuscht, so das ernüchternde Fazit. Insgesamt schnitten 199 Produkte mit "mangelhaft" oder "ungenügend" ab. 58 Zahncremes wurden als "befriedigend" oder "ausreichend" eingestuft und nur 27 Produkte schnitten mit "gut" ab. Immerhin 116 Produkte würde Ökotest uneingeschränkt empfehlen, weil sie keine umstrittenen Inhaltsstoffe enthalten.

Mit "sehr gut" schnitten unter anderem folgende Zahnpasten ab:

  • Alverde 5 in 1 Zahncreme Nanaminze
  • Alviana Zahncreme Bio-Pfefferminze
  • Salviagalen F Madaus mit Fluorid Zahncreme
  • Parodontax Extra Frisch
  • Dentabella 4 Kräuter

Fünf der Zahncremes mit der schlechtesten Bewertung:

  • Signal Zahnpasta Kariesschutz
  • Odol-Med 3 Extreme Clean Langzeit-Frische
  • Odol-Med 3 Night Repair + Whitening Zahnpasta
  • Blend-A-Med 3D White Vitalizing Fresh
  • Theramed 2 in 1 Zahncreme + Mundspülung Original

Naturkosmetik: Zu wenig Fluorid in Zahnpasta

Was alle mit "gut" und "sehr gut" bewerteten Zahnpasten gemeinsam haben: Sie enthalten alle Fluorid. Dieser Inhaltsstoff in Zahnpasten beugt nachgewiesenermaßen Karies vor und wird deshalb auch in der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zur Kariesprophylaxe bei bleibenden Zähnen zur Zahnpflege empfohlen.

Vor allem in Naturkosmetik ist häufig kein oder nur wenig Fluorid enthalten. Das erklärt auch das schlechte Abschneiden dieser Produkte: 51 von 65 Naturkosmetik-Zahnpasten schnitten nicht besser als "mangelhaft" ab, weil sie wegen fehlendem Fluorid keinen ausreichenden Schutz vor Karies bieten.  

Lesen Sie auch: Schädliche Pflege - diese Giftstoffe findet Öko-Test in Haarkuren.

Video: DIY - gesunde Zahnpasta selber machen 

Schäumungsmittel bis PEG: Schädliche Inhaltsstoffe in Zahncreme

Nicht nur fehlendes Fluorid, auch das aggressive Schäumungsmittel Natriumlaurylsulfat in Zahnpasten schadet Zähnen und Mundflora. Viele getestete Produkte enthielten auch Polyethylenglykole und chemisch verwandte Substanzen (PEG), die die Schleimhäute durchlässiger für potentiell schädliche Fremdstoffe machen sollen. Sogar der Inhaltsstoff Triclosan, der im Verdacht steht, Antibiotika-Resistenzen zu fördern, wurde nachgewiesen. Triclosan ist in vier folgenden Zahnpasten enthalten:

  • Colgate Total Original Zahnpasta
  • Colgate Total plus gesunde Frische Zahnpasta
  • Colgate Total plus Interdentalreinigung Zahnpasta
  • Fuchs Dent-A-Xyl Zahncreme

Ihre Zahncreme wurde hier nicht aufgeführt? Oder Sie interessiert, wie Zahnpflegeprodukte für Kinder im Test abschneiden? Mehr Informationen finden Sie hier.

Ihre Meinung ist gefragt

Das könnte Sie auch interessieren: Mit diesen sechs Tipps hellen Sie Ihre Zähne ganz einfach zu Hause auf.

Weiterlesen: Diesen Fehler machen Sie beim Zähneputzen garantiert auch.

jg

Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

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Kommentare

BlattschussAntwort
(1)(0)

Wenn man das alles glaubt u.a. was einem die kluge merkurhausfrau mit der Masse der als Artikel getarnten Werbung vorsetzt ist man morgen gewesen.
Ich kaufe das was ich will und 100 x nicht was einem einfältige Werbung und sei sie noch so gut als Artikel oder auch nicht getarnt versucht mit dem Hinweis "studie" zu verkaufen.
Schon in der Politk kann man Studien nicht trauen, im Verkauf schon gleich 2 x nicht.
Basta!

Wutz
(2)(0)

Mei, a Hoizzahnbürschdn! (Foto) Des nennt ma Öko!

Der böse RelativiererAntwort
(1)(0)

Mit viel geringeren Mengen.