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Beim Kaffee-Konsum sollte man auf Warnsignale des Körpers achten. Foto: Friso Gentsch

Das große Zittern

Kaffee-Limit ist Gewöhnungssache

Der schlechte Ruf ist Geschichte: Kaffee trinken gilt längst nicht mehr als gesundheitsschädlich - im Gegenteil. Dennoch kann die Dosis zu hoch sein, ohne dass es der Körper bemerkt. Worauf sollte man also achten?

Lübeck (dpa/tmn) - Kaffee ist besser als sein Ruf. Literweise in sich hineinschütten sollte man das schwarze Gebräu aber nicht. Wie so oft gilt: Die Dosis macht das Gift.

"Die Inhaltsstoffe von Kaffee, zum Beispiel das Koffein, können ab einer gewissen Menge negative gesundheitliche Folgen haben", sagt Prof. Christian Sina, Direktor des Instituts für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Lübeck. Das sind zum Beispiel Schweißausbrüche, Durchfall, Kopfschmerzen, erhöhte Nervosität und Erregbarkeit bis hin zu Herzrasen. Mehrere Marken Kaffee hat nun Öko-Test unter die Lupe genommen, nur eine konnte überzeugen. Das berichtet ruhr24.de*.

Doch wie viel Kaffee ist zu viel? Das ist bei jedem Menschen anders, auch weil es Gewöhnungseffekte gibt: Wer jeden Tag viel Kaffee trinkt, verträgt irgendwann mehr davon. Braucht jemand alle paar Stunden neues Koffein, um es durch den Tag zu schaffen, spricht erst einmal nichts dagegen - zumindest solange negative Symptome ausbleiben. Es gibt aber gewisse Eckdaten, so Sina: "Mehr als drei bis vier Tassen Filterkaffee am Tag sollten es bei den meisten wohl nicht sein, und nicht mehr als zwei auf einmal."

Hinzu kommt, dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist: So ist Espresso nicht nur deutlich konzentrierter als Filterkaffee, er ist für einige Personen eventuell auch weniger bekömmlich. "Bestimmte Inhaltsstoffe werden bei Espresso im Gegensatz zu Filterkaffee zubereitungsbedingt nicht herausgefiltert", sagt Sina. "Deshalb treibt Espresso den Cholesterin-Spiegel in die Höhe." Patienten mit erhöhten Cholesterin-Werten greifen deshalb besser zu Filterkaffee.

*ruhr24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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