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Zähneputzen muss sein. Allerdings nicht zu oft, sonst schrubbt man womöglich auch wertvollen Zahnschmelz ab.

Was wirklich stimmt

Kann man Zähne gar nicht oft genug putzen?

Hin und her, Zähneputzen ist nicht schwer. Den Reim lernen schon Kinder in der Kita. Trotzdem kommen immer wieder Fragen auf: Wie oft muss die Bürste wirklich ran? Eine Expertin verrät, wann man beispielsweise mit dem Putzen lieber etwas warten sollte.

Wie wichtig Zähneputzen ist, lernen schon kleine Kinder. Und eine vermeintliche Weisheit wird oft gleich mit verbreitet: Zähne kann man gar nicht oft genug putzen. Aber stimmt das eigentlich?

Nein, sagt Prof. Ursula Platzer, Direktorin der Klinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Wer zehnmal täglich mit einer harten Zahnbürste putzt, der schrubbt den Zahnschmelz ab und schadet damit seinen Zähnen.

Zweimal täglich gründlich die Zähne zu putzen, reicht völlig aus. Die richtige Putztechnik sollte man sich am besten von seinem Zahnarzt zeigen lassen. Er kann auch über geeignete Hilfsmittel wie Zahnzwischenraumbürsten beraten. Generell empfiehlt Platzer eine Zahnbürste mit kleinem Kopf und weichen, geraden Borsten.

Wann man am besten die Zähne putzt, hängt auch vom Essen ab: Wer etwa Orangensaft zum Frühstück oder Rotwein zum Abendessen trinkt, sollte mit dem Zähneputzen am besten eine Stunde warten - oder vorher putzen. Denn saure Lebensmittel greifen den Zahnschmelz an, der binnen einer Stunde aber durch Speichel wieder repariert wird. Wer vorher putzt, beschädigt den Zahnschmelz.

tmn/dpa

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