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Eine Impfung ist trotz Neurodermitis unbedenklich.

Kinder mit Hautkrankheiten:

Keine Sorge vor Impfungen

Bei anfallenden Impfungen spielt bei Kindern, die an Neurodermitis leiden, oft die Angst mit. Die Ständige Impfkommision am Robert-Koch-Institut rät jedoch, Impfungen durchzuführen.

„In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde kein Zusammenhang zwischen einer Impfung und der Verschlechterung einer Neurodermitis festgestellt. In Einzelfällen kann sich ein Ekzem nach einer Impfung aber auch verschlechtern.

Dies ist allerdings durch das allgemein phasenhaft, in Schüben, verlaufende Krankheitsbild der Neurodermitis erklärbar. Ebenso werden nach Impfungen Besserungen der Hautsymptome beobachtet, die aber ebenfalls nur in einem zeitlichen, nicht aber in einem kausalen Zusammenhang mit dem Verlauf der Neurodermitis stehen“, so das Robert-Koch-Institut.

Komplikationen stehen in keinem Verhältnis

Es muss zudem bedacht werden, dass die Komplikationen einer Erkrankung (Lungenentzündung, Hirnhautentzündung und andere), die durch eine Impfung hätten vermieden werden können, in keinem Verhältnis zu einer nur theoretisch möglichen Verschlechterung einer Neurodermitis stehen.

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