Razzia gegen Islamisten in Berlin

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Wird ein Kind von einem Hund angegriffen und gebissen, sollten es von einem Arzt untersucht werden. Foto: Soeren Stache

Kind nach Hundebiss zum Arzt bringen

Nur ein kleiner Kratzer oder riskante Verletzung? Bisswunden würden oft verharmlost, sagt Prof. Karin Rothe von der Klinik für Kinderchirurgie der Berliner Charité. Besonders wenn ein Kind verletzt wurde, muss die Wunde einem Arzt gezeigt werden.

Berlin (dpa/tmn) - Kommt ein Patient mit einem Hundebiss zum Arzt, ist folgende Frage ganz wichtig: Ist der Gebissene gegen Tetanus geimpft? Der Hundehalter sollte über Impfungen des Tieres Auskunft geben, damit der Arzt mögliche Infektionen beim Betroffenen prüfen kann.

Bei Bisswunden besteht immer auch eine Infektionsgefahr. Besonders riskant sind Verletzungen an den Händen, über Gelenken und bei Patienten mit Vorerkrankungen. Darauf weist Prof. Karin Rothe von der Klinik für Kinderchirurgie der Berliner Charité hin. Risikogruppen sind beispielsweise Menschen mit Herzschrittmacher, Diabetes mellitus und Lebererkrankungen. Wurden sie gebissen, bekommen sie in der Regel Antibiotika verschrieben.

Der Betroffene selbst kann die Wunde nur versorgen, indem er sie sauber abdeckt. Ein Arzt müsse schauen, wie tief und riskant die Verletzung sei, sagt Rothe.

Roths Bericht im Ärzteblatt zu Hundebissen

Wenn ein Hund aggressiv wird, ist weglaufen die falsche Devise. Besser ist es, sich seitlich wegzudrehen und Blickkontakt zu vermeiden. Das sei eine Möglichkeit, die Situation zu entschärfen, erklärt die Hundetrainerin Angelika Lanzerath. Läuft jemand weg, versteht der Hund diese Flucht womöglich erst recht als Aufforderung, den Menschen zu stoppen. Hinhocken ist auch keine gute Idee. Manche denken zwar, dass sie in dieser Pose keine Bedrohung mehr für den Hund darstellen. Betroffene sollten es aber vielmehr vermeiden, sich irgendwie kleinzumachen.

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