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Plötzlich rote Pünktchen auf der Haut? So gefährlich sind die Mini-Blutschwämme

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Von: Juliane Gutmann

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Nur ein Hautarzt kann bestimmen, welche Hautveränderungen gutartig bzw. bösartig sind.
Nur ein Hautarzt kann bestimmen, welche Hautveränderungen gutartig bzw. bösartig sind. © picture alliance/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Auf einmal sind sie da: kleine, rote Flecken auf der Brust. Was es damit auf sich hat und ob Kirschangiome so gefährlich sein können, erfahren Sie hier.

Kirschangiome, Rubinflecken oder eruptive Blutschwämmchen - diese Begriffe stehen für ein Phänomen, dass viele kennen werden. Wenn plötzlich kleine blutrote Flecken auf der Haut erscheinen, wirft das Fragen auf. Doch die erhabenen Blutgefäßwucherungen sind weit verbreitet - und harmlos.

Blutschwämmchen erscheinen ganz plötzlich - vor allem am Oberkörper

Gefäßerweiterungen unter der Haut - sogenannte Gefäßschlingen - verursachen die Mini-Hautveränderung, die von Medizinern als tardive oder eruptive Blutschwämmchen (Hämangiome) oder auch Kirschangiome bezeichnet werden. Typisch für die kleinen roten Punkte:

Dem Fachportal MSD Manuals zufolge kommen Kirschangiome bei Erwachsenen sehr häufig vor. Sie entstehen plötzlich und für gewöhnlich am Rumpf - also am Bauch oder auf der Brust. Auch Arme, Beine und Gesicht können betroffen sein, allerdings seltener, wie das Portal fitbook schreibt.  

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Altersblutschwämmchen: Immer mehr Rubinflecken mit den Jahren

Da mit dem Alter die Häufigkeit der harmlosen Hautveränderungen zunimmt, sprechen Mediziner auch von Altersblutschwämmchen (senilen Hämangiomen). Ob und warum Menschen Rubinflecken entwickeln, also eine Neigung zu Gefäßerweiterungen haben, ist nach aktuellem Wissensstand genetisch bedingt. Auch hormonelle Ursachen werden diskutiert, weil Frauen häufiger betroffen sind, wie das Portal fitbook unter Berufung auf Dermatologen Timm Golüke berichtet.

Eine regelmäßige Kontrolle wie im Fall von Leberflecken sei zwar nicht notwendig, doch wer sich am Anblick der roten Knötchen stört, kann sie durch eine Laserbehandlung beim Hautarzt entfernen lassen.

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jg

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