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Laser-Ablationen werden im Peter-Osypka-Herzzentrum an den Kliniken Dr. Müller bei voller optischer Kontrolle durchgeführt.

Minimal-invasiv

Kliniken Dr. Müller: Laser-Ablation gegen Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist eine Volkskrankheit - und leider keine, die man auf die leichte Schulter nehmen darf. Experten erklären die Risiken von Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen.

„Neue Hochrechnungen zeigen, dass bereits 1,8 bis 2,2 Millionen Bundesbürger unter dieser Herzrhythmusstörung leiden. In den nächsten 50 Jahren wird sich diese Zahl sogar noch verdoppeln", erklärt der renommierte Kardiologe Prof. Dr. Thorsten Lewalter, Chefarzt am Peter Osypka Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller in München.

Vorhofflimmern als Ursache für Schlaganfälle

Modernste Medizin-Technik im Peter-Osypka-Herzzentrum an den Kliniken Dr. Müller.

Vorhofflimmern kann unter anderem einen Schlaganfall auslösen, und dies schneller als bislang gedacht. „In Deutschland gibt es jedes Jahr 200.000 Schlaganfälle. Bis zu 50.000 werden durch Vorhofflimmern ausgelöst. Während man bislang davon ausging, dass nur länger anhaltendes Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko erhöht, zeigt eine Studie aus Amsterdam mit 10.000 Patienten, dass bereits nach einer Stunde das Schlaganfallrisiko signifikant ansteigt", erklärt Prof. Lewalter und warnt: „Für die Betroffenen kann dies nur bedeuten: Nehmen Sie Vorhofflimmern nicht auf die leichte Schulter, sondern konsultieren Sie einen Arzt."

Laser-Ablation: minimal-invasiver Eingriff gegen Herzrhythmusstörungen

Auch Tim Cole, Journalist, Internet-Experte und Redner, litt unter dieser schweren Herzrhythmusstörung. Statt aber den Rest seines Lebens Medikamente zu nehmen, die den Pulsschlag deckeln und damit seine Sportschuhe an den Nagel zu hängen, unterzog sich der begeisterte Sportler bei Prof. Dr. Thorsten Lewalter im Oktober 2011 als erster Patient in Süddeutschland einer sogenannten Laser-Ablation. Über einen Katheter werden dabei minimal-invasiv und bei voller optischer Kontrolle diejenigen Nervenbahnen im Vorhof stillgelegt, die das chaotische Herzzucken auslösen.

Der Eingriff bei Tim Cole verlief ohne Komplikationen und war ein voller Erfolg. Der damals 61-jährige nahm nur Monate später sein Lauftraining wieder auf, absolvierte dann im Sommer 2012 den Halbmarathon in München und erfüllte sich ein paar Monate später im Herbst seinen großen Traum: Den Marathon in Berlin. Sichtlich bewegt sagte Tim Cole nach dem Zieleinlauf am Brandenburger Tor: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch im Leben erreichen kann.“

Kliniken Dr. Müller: Impressionen vom neuen Herzzentrum

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von Torsten Fricke

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