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Kräuter- oder Arzneitee: Kennen Sie den Unterschied?

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Tees, die eine heilende Wirkung versprechen, müssen als Arzneimittel entsprechend gekennzeichnet sein. Foto: Franziska Gabbert
Tees, die eine heilende Wirkung versprechen, müssen als Arzneimittel entsprechend gekennzeichnet sein. © Franziska Gabbert

Kräutertees gibt es gegen Husten, Bauchweh oder zur Beruhigung. Viele sind im Supermarkt zu finden. Arzneitees dagegen sind etwas völlig anderes.

Erste Anzeichen einer Erkältung bekämpfen viele mit Kräutertees. Dabei sollte man auf die Kennzeichnung als Arzneimittel oder Arzneitee achten, rät die Verbraucherzentrale Sachsen. Anders als reguläre Kräutertees unterliegen Arzneitees dem Arzneimittelgesetz.

Was ist ein Arzneitee?

Voraussetzung für die Zulassung von Arzneitees ist allerdings nicht, dass sie nachweislich helfen. Für die darin enthaltenen Heilpflanzen gebe es aber zumindest Qualitätsstandards, erklärt Birgit Brendel, Fachreferentin bei der Verbraucherzentrale. Außerdem ist geregelt, wie solche Tees zusammengesetzt sein müssen. Auch bei welchen Beschwerden der Tee helfen soll und wann man ihn nicht trinken darf, ist dann auf der Packung vermerkt.

Arzneitees müssen durch das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen werden.

Übrigens: Tee, Kaffee sowie Wein sind gut für unsere Darmflora. Das zeigte eine großangelegte Studie aus den Niederlanden.

Ein Wirkstoff in grünem Tee kann die Gehirnaktivitäten von Menschen mit Down-Syndrom deutlich verbessern. So lautet das Ergebnis einer im Fachmagazin "The Lancet Neurology" veröffentlichten Studie.

dpa/tmn

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