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Zocken für die Gesundheit

Krankenkasse: "Pokémon Go bringt Kinder in Bewegung"

Die virtuelle Monsterjagd an der frischen Luft bringt nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern faule Stubenhocker in Bewegung.

Für das Spiel „Pokémon G“ müsse man „tatsächlich nach draußen“, sagte Christian Bredl von der TK am Donnerstag. Die Bewegung sei ein prima Präventionsansatz gegen Rückenschmerzen und Übergewicht.

Experten empfehlen eine Stunde Bewegung am Tag - und das schaffen nach Angaben der TK bisher drei von zehn Jungen und jedes fünfte Mädchen. Stundenlanges Starren auf das Display ist Bredl zufolge kaum schädlich für die Augen - solange die Spieler ihr Smartphone auf mindestens 40 Zentimeter Abstand hielten.

Viele Smartphone-Nutzer sind derzeit im „Pokémon“-Fieber. Ob auf Straßen oder in Parks - überall laufen Leute mit Smartphones in der Hand herum und versuchen, kleine Taschen-Monster einzufangen. Die „Pokémon“ werden bei eingeschalteter Kamera auf dem Bildschirm in die echte Umgebung eingeblendet.

Kritisch bewertet die AOK Bayern die App: „Wenn das Interesse am Spiel nachlässt, bewegt sich auch keiner mehr“, sagte deren Sprecher Michael Leonhart. Übereinstimmend warnten beide Krankenkassen zudem vor Risiken der wirklichen Welt: Spieler sollten immer wieder die Augen vom Bildschirm nehmen, um Zusammenstöße mit Autos oder Fußgängern zu vermeiden. Auch gefährliche Orte wie Truppenübungsplätze müssten für die Monsterjagd tabu sein.

dpa

"Pokémon Go": Irre Monsterjagd mit Suchtpotenzial

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