Kurkuma-Triebe, Kurkuma-Pulver und Goldene Milch (Milch mit Kurkuma-Pulver) stehen auf einem hölzernen Untergrund (Symbolbild).
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Kurkuma (Gelbwurzel) ist in der indischen und asiatischen Küche beliebt und wird auch in Europa als Gewürz und Heilpflanze eingesetzt (Symbolbild).

Superfood oder Gesundheitsgefahr?

Kurkuma: Inhaltsstoff Curcumin kann bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen

Kurkuma wird wegen seiner gesundheitlichen Vorzüge gerne als Gewürz und Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Wissenschaftlich belegt sind diese allerdings nur teilweise. Für Allergiker und empfindliche Menschen kann die Pflanze sogar problematisch sein.

Berlin Kurkuma verleiht Curry seine charakteristische gelbe Farbe und auch als Pulver in Milch eingerührt oder als entzündungshemmendes und verdauungsförderndes Nahrungsergänzungsmittel ist das Gewürz beliebt. Viele Hersteller beziehen sich dabei auf die Jahrtausende-alte Verwendung von Kurkuma in der traditionellen chinesischen Medizin und tatsächlich ist die Heilpflanze für ihre positive Wirkung auf die Verdauung bekannt. Ob Kurkuma auch bei anderen Erkrankungen hilft, ist wissenschaftlich allerdings nicht belegt. Empfindliche Menschen sollten zudem vorsichtig bei der Verwendung sein, denn Kurkuma kann in höherer Dosierung Magen-Darm-Probleme und sogar allergische Reaktionen hervorrufen.*

Sie können laut Verbraucherzentrale schon bei einer Dosis von 180 Milligramm Curcumin (dem Farbstoff im Kurkuma) unerwünschte Nebenwirkungen wie Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit und Schmerzen im Magen-Darm-Bereich auftreten. Auch allergische Reaktionen auf Kurkuma sind möglich, wobei Curcumin vor allem als Kontaktallergen bekannt ist. Auch Pfefferextrakt (Piperin), das die Aufnahme von Curcumin verbessern soll und in vielen curcuminhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln steckt, kann Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma-Auszügen sollten deshalb nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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