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September ist Volksfestzeit - deftige Hendl dürfen da nicht fehlen. Forscher vermuten: Wichtiger als was man isst könnte das Timing der Mahlzeiten sein.

Einmal, zweimal, fünfmal?

Länger leben: So oft sollten Sie am Tag essen - sagt Krebsforscherin

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Morgens, mittags und abends speisen - ist dieses Konzept etwa überholt? Das lässt eine neue Studie vermuten, die die optimale Anzahl an täglichen Mahlzeiten gefunden haben will.

Viele Mythen und Theorien ranken sich rund um die Ernährung: Wo die einen auf Paleo-Diät, DASH-Diät oder FHD schwören, beschäftigen sich auch Mediziner immer wieder mit den verschiedenen Ansätzen. Intervallfasten wird aktuell als besonders gesunde Ernährungsform gehandelt - was eine neue Studie jetzt untermauert.

Entzündungswerte senken - mit dieser Methode

US-amerikanische Krebsforscher aus New York vom Department of Oncological Sciences der Icahn School of Medicine beschäftigten sich mit der Frage, welche Auswirkung die Anzahl von Mahlzeiten auf unseren Körper hat - mit erstaunlichen Ergebnissen. So hatten die Wissenschaftler nachweisen können, dass eine 19-stündige Fastenzeit die Entzündungswerte im Blut reduziert.

In der im Fachmagazin Cell veröffentlichten Studie untersuchten die Studienautoren das Blut von zwölf gesunden Erwachsenen, die zuvor 19 Stunden nichts gegessen hatten. In ihrer Zusammenfassung der Ergebnisse heißt es: "Hier zeigen wir, dass kurzfristiges Fasten die metabolische und entzündliche Aktivität von Monozyten reduziert hat und auch die Anzahl der zirkulierenden Monozyten drastisch zurückgegangen ist". Monozyten sind im Blut zirkulierende Zellen des Immunsystems, die bei Entzündungen messbar häufiger vorkommen. Einerseits braucht sie unser Körper, um Infektionen zu bewältigen und Wunden zu heilen, andererseits können sie im Übermaß ausgeschüttet chronische Krankheiten begünstigen.

Wie Intervallfasten funktioniert und welche Effekt es hat, erfahren Sie hier: Abnehm-Kick Intervallfasten: So verlieren Sie in einer Woche ganze fünf Kilo.

Forscherin sagt: Zweimal essen am Tag reicht vollkommen

Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler ist einfach: Wer regelmäßig fastet, tut seinem Körper etwas Gutes und lindert chronische Entzündungskrankheiten. Studienautorin Miriam Merad ist sich dem Business Insider zufolge sicher: "Ich denke es reicht vollkommen und ist zudem gesundheitsfördernd, wenn wir zweimal am Tag essen." Doch diese Form von Intervallfasten ist nicht für jeden geeignet: Diabetes-Patienten sollten nicht ohne Absprache mit ihrem Arzt ihre Ernährung umstellen. Auch Schwangere, Menschen mit chronischen Krankheiten und Untergewicht sollten ihren Arzt konsultieren, bevor sie fasten.

Zur Studie

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Mehr zum Thema: Diese Diät machen viele - und riskieren damit eine schlimme Herzkrankheit.

jg

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

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