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Stellt der Arzt einen erhöhten Schilddrüsen-Wert fest, muss das nicht unbedingt eine Behandlung nach sich ziehen. Foto: Marijan Murat

Latente Schilddrüsenunterfunktion behandeln?

Köln (dpa/tmn) - Der TSH-Wert ist ein häufig untersuchter Schilddrüsen-Wert. Ist er leicht erhöht, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Eine Therapie ist nicht in jedem Fall notwendig.

Eine latente Schilddrüsenunterfunktion bemerken Betroffene nicht. Bei ihnen ist nur ein bestimmter Blutwert erhöht, der TSH-Wert. Es werden aber noch ausreichend Schilddrüsenhormone gebildet. Deshalb sei eine Behandlung meist nicht nötig, erläutert das Institut für Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen normalisierten sich erhöhte TSH-Werte oft von selbst.

Eine Behandlung wird erst dann nötig, wenn der Wert deutlich erhöht ist und andere Faktoren eine Rolle spielen - zum Beispiel, wenn der Betroffene ein erhöhtes Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hat.

Informationen des IQWiG

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