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Mit dem Rauchen aufzuhören gehört zu den beliebtesten Vorsätzen an Neujahr.

Ihr Leben verändern: Mit Babyschritten zum Ziel

München - Nicht mehr rauchen, abnehmen, mehr Sport reiben - für viele Menschen ist der Jahreswechsel die passende Gelegenheit, ihr Leben zu verändern. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen sollten.

Wenn es um die Frage geht, wie man in seinem Leben etwas verändern kann, muss ich an die Filmkomödie "Was ist mit Bob?" denken. Richard Dreyfuss spielt darin einen New Yorker Psychiater, der einen Bestseller geschrieben hat. Das Buch heißt Babyschritte und ist eben ein Ratgeber, wie man sein Leben verändern kann. Ich habe mir nie die Mühe gemacht herauszubekommen, ob es denn tatsächlich so einen Ratgeber mit diesem Titel gibt. Die Idee aber, auf große Veränderungen im Leben mit kleinen Schritten zuzugehen, ist in der Therapieforschung eine weitgeteilte Ansicht.

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Unter „große Veränderungen“ fasse ich dabei auch beispielsweise, mit dem Rauchen aufzuhören oder dauerhaft abzunehmen, auch wenn es im Leben weit größere Baustellen geben kann. Dabei unterscheiden sich die genannten Probleme (Rauchen, Diät usw.) in ihrer Art und der Herangehensweise, dieses Verhalten zu verändern. Menschen, die viel rauchen, entwickeln eine körperliche wie verhaltensmäßige Gewohnheit an den Stoff. Diese Gewohnheit schrittweise zu reduzieren, führt meist zu nichts, da der einzelne immer wieder an einen Punkt kommt, wo ihm die Argumente ausgehen, jetzt gerade nicht zu rauchen. Hier ist es in den meisten Fällen besser, einen radikalen Schnitt zu machen.

Zeit sinnvoller nutzen

Bei der jährlich wiederkehrenden Frühjahrsdiät ist der Fall nicht radikal zu lösen: Nichts essen, nur noch sehr wenig essen oder schnell runter mit den Pfunden sind keine Lösungen. Wer wirklich dauerhaft weniger auf die Waage bringen will, der muss sich ganz genau mit seinem Ernährungsverhalten auseinander- und dann an einem ganz konkreten Punkt ansetzen: Wann esse ich was und wie viel davon, was lasse ich wann und wie viel davon weg. Und was mache ich mit der freien Zeit, in der ich jetzt nicht mehr esse? Denn: Wenn Sie weniger Zeit vor dem Teller verbringen, können Sie mehr Zeit für Sport aufwenden. Das gilt übrigens auch fürs Rauchen...

Selbstverständlich lohnt es sich nicht, für die Dauer von fünf Gabeln Nudeln oder einer Zigarette in den Park zum Joggen zu gehen. Die Idee dahinter ist: Jeder von uns verbringt viel Zeit mit Beschäftigungen (TV, Handy, Facebook, usw.) die uns nur davon abhalten, das zu tun, was wir eigentlich für sinnvoller halten. Wenn Sie diese Tätigkeiten weglassen, die gewonnene Zeit für erreichbare Ziele einsetzen und mutig Schrittchen für Schrittchen auf diese Ziele zugehen, werden Sie sehen, dass dieses Jahr besser verläuft. Mit Babyschritten...

Stefan Alsbach

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