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Tumore in der Leber werden oft zu spät erkannt. Deshalb raten Ärzte besonders Risikogruppen, sich regelmäßigen Routineuntersuchungen zu unterziehen.

Am 20. November ist Deutscher Lebertag

Leberzellkrebs: Darum ist Früherkennung wichtig

Gießen - Oft wird die Krankheit erst erkannt, wenn es bereits zu spät ist: Leberzellkrebs. Zum Deutschen Lebertag am 20. November klären Ärzte über die lebensgefährliche Krankheit auf.

Wird Leberzellkrebs sehr früh erkannt, lässt er sich oft durch eine Operation oder eine andere Behandlungsmethode heilen. Allerdings merken die Patienten meist erst im späten Stadium etwas von ihrer Erkrankung. Darauf weist Prof. Peter Galle von der Gastro-Liga anlässlich des Deutschen Lebertags am 20. November hin. So würden 70 Prozent der Erkrankungen erst erkannt, wenn sie nicht mehr heilbar sind.

Regelmäßige Untersuchungen bei Risikogruppen

Vor allem Menschen, deren Leber durch eine Leberzirrhose bereits geschädigt ist, sollten regelmäßig untersucht werden, rät Galle. Das sind insbesondere Patienten, die eine Hepatitis-B- oder -C-Infektion haben oder wegen Alkoholmissbrauchs leberkrank sind. Auch eine Fettleber, die in der Regel aufgrund von Übergewicht entsteht, ist ein Risikofaktor für Leberzellkrebs.

Wann Heilung möglich ist

Ob die Heilung möglich ist, hängt zu einem großen Teil von der Größe des Tumor ab, erläutert Galle. Bei bis zu drei Knoten mit jeweils maximal drei Zentimeter Größe oder bei einem Knoten von höchstens fünf Zentimetern sei es möglich, den Tumor zu veröden oder operativ zu entfernen. Die Transplantation sei eine weitere Möglichkeit.

dpa

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