Gefährliches Intermezzo

Mann jätet Unkraut - kurz darauf will er sich am liebsten das Bein abschneiden

  • Jasmin Pospiech
    VonJasmin Pospiech
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Ein Tag im Garten hat für Nathan Davies dramatische Konsequenzen: Er erleidet dabei solche Schmerzen, dass ihm fast eine Bein-Amputation droht. So geht es ihm jetzt.

Nathan Davies half an einem heißen Tag seinem Vater in dessen Garten. Er hatte zwar bei der Arbeit ein paar Kratzer am Bein erlitten, doch er dachte sich nichts weiter dabei. Doch nur wenige Tage später bildeten sich fiese Blasen an den Extremitäten des Familienvaters und er litt unter großen Schmerzen.

Familienvater hat plötzlich Blasen am Bein - am Ende droht die Amputation

Dennoch ging der Brite nicht zum Arzt – ein fataler Fehler: Nur kurz darauf kollabierte er und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Dort kam der 32-Jährige sofort in die Notaufnahme, musste operiert werden. "Der Schmerz war so schlimm, dass ich nicht einmal stehen konnte. (...) Ein Teil von mir wollte das Bein vom Knie ab amputieren. Ich habe noch nie so einen Schmerz in meinem Leben erlebt", erinnert sich Davies gegenüber der britischen Daily Mail.

Auch tragisch: Familienvater hat plötzliche starke Schmerzen - bettelt um Beinamputation.

Glücklicherweise blieb er davon verschont, dennoch sieht es so aus, als ob er noch länger in der Klinik verweilen muss. Obendrein soll er sich auch eine Woche nach der OP noch immer nicht auf seinen Beinen halten können. Zudem muss der Vater eines Sohnes starke Medikamente gegen die Schmerzen einnehmen und sitzt derzeit im Rollstuhl. Allerdings ist es noch nicht ganz überstanden: So wollen die Ärzte ihn angeblich noch einmal operieren, um die Wunde auszuwaschen. Außerdem könne ihm eine Hauttransplantation drohen, heißt es weiter.

Vorsicht: Bärenklau kann zu schweren Entzündungen führen

Doch zumindest steht nun die Diagnose fest: Angeblich kam der Vater eines Sohnes bei der Gartenarbeit in Kontakt mit einem Unkraut namens Bärenklau. In Verbindung mit Sonnenlicht löste es in den frischen Wunden eine heftige Entzündung aus. Die Ärzte gehen davon aus, dass es noch mehrere Wochen dauert, bis Davies wieder ganz gesund ist.

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jp

Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

Von April bis September lauern sie auf ihre Wirte: Holzbock, Schafzecke oder die braune Hundezecke. Doch über Zecken existieren etliche Mythen. Wir klären die häufigsten Irrtümer auf.
Dass Zecken nur von Bäumen auf ihre Wirte fallen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Blutsauger halten sich vielmehr in hohen Gräsern und im Unterholz in einer Höhe von bis zu 1,50 Meter auf. Entsprechend sollte bei Spaziergängen geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen getragen werden.
Ja keine Zeckenbeseitigung mit Hilfe von Öl und Klebstoff. Die Zecke wird dadurch zwar erstickt, gibt aber im Todeskampf vermehrt Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in die Blutbahn ab. Die Zecke sollte nur mit einer Zeckenpinzette oder ärztlich entfernt werden.
Zecken: Die häufigsten Irrtümer
Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

Rubriklistenbild: © Facebook / Nathan Davies (Screenshot)

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