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Trockene oder brennende Augen können Nebenwirkung eines Arzneimittels sein.

Medikamente können Sehfähigkeit beeinträchtigen

Berlin - Trockene oder brennende Augen können Nebenwirkung eines Arzneimittels sein. Schon die Pille kann die Tränenflüssigkeit beeinflussen.

Darauf macht die „Apotheken Umschau“ aufmerksam. Wer etwa Kortisonpräparate oder Amiodaron, einen Wirkstoff gegen Herzrhythmusstörungen, einnehme, solle zwei Wochen nach Therapiebeginn und auch später regelmäßig zur Augenkontrolle gehen, werden Experten zitiert. Antidepressiva, verschiedene Antibiotika oder das Glaukom-Mittel Pilocarpin störten die Anpassungsfähigkeit der Linse an Dunkelheit, Nähe und Ferne, heißt es weiter.

Insulin kann dem Bericht zufolge vor allem zu Beginn der Behandlung die Sehfähigkeit herabsetzen. Betablocker, Antiallergika, Antidepressiva und hormonelle Verhütungsmittel seien häufig verantwortlich für trockene Augen.

dapd

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