Eine ältere Frau sitzt an einem Holztisch, hält Röntgenbilder in den Händen und schaut auf ihren Laptop (Symbolbild)
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Meist sind Arztbefunde in komplizierter Fachsprache verfasst, was bei Patienten nicht selten für Verunsicherung sorgt (Symbolbild)

Was hab‘ ich?

Komplizierte Medizinersprache? Neues Portal soll Arztbefunde verständlich machen

Wer als medizinischer Laie einen Blick in seinen Arztbefund wirft, kann es schonmal mit der Angst zu tun bekommen. Denn für die meisten sind die vielen Fachbegriffe ein Rätsel. Ein Portal soll nun Abhilfe schaffen.

Berlin – Physiologische Lordose der HWS, vesikuläres AG, Sono Abdomen o.p.B.: Wer diese Begriffe in seinem Arztbefund liest, ist wahrscheinlich nicht nur verwirrt, sondern auch besorgt. Denn auf Laien wirkt die Fachsprache der Medizinerinnen und Mediziner oft bedrohlich - wer geht schon davon aus, dass man bei den drei genannten Beispielen vor allem eines ist: gesund? Die Plattform „Was hab‘ ich“, auf der Medizinerinnen und Mediziner ehrenamtlich Befunde für Patienten „übersetzen“, soll dem nun ein Ende bereiten.*

Der Befund wird dabei nicht einfach Wort für Wort übersetzt, sondern Zusammenhänge deutlich gemacht - zum Beispiel, indem Funktion und Aufbau einzelner Körperteile und die Technik der Kernspintomographie näher erklärt werden. Es geht dabei um voraussetzungsfreies Beschreiben, damit auch Laien ohne Medizinstudium den Befund verstehen können. Warum ist das so wichtig? Die Chancen, gesund zu werden, steigen, wenn der Patient die Behandlung versteht und auch die Entscheidung gemeinsam mit dem Arzt getroffen hat. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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