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Herzschwäche ist häufigste Krankenhausdiagnose.

Meisten Patienten wegen Herzschwäche in Klinik

Wiesbaden -  Herzschwäche ist 2009 laut Statistik der häufigste Grund für einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus gewesen.

363.800 Fälle von Herzinsuffizienz wurden registriert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Insgesamt wurden in dem Jahr rund 18,3 Millionen Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. An zweiter Stelle der Diagnosen lagen mit 339.200 Fällen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Mit 260.900 Patienten nahm die Herzerkrankung Angina pectoris - eine Durchblutungsstörung - den dritten Platz ein.

Rund 26.400 Kinder und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren wurden wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Dies ist den Angaben zufolge ein Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber 2008. Im Jahr 2000 waren es noch 9.500 junge Patienten mit der Diagnose “akute Alkoholintoxikation“ - in neun Jahren somit eine Zunahme um 178 Prozent.

dapd

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