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„Tödliches Quartett“: Wie Sie das metabolische Syndrom erkennen – und bekämpfen

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Von: Juliane Gutmann

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Es gibt Faktoren, die das Risiko für Herzkrankheiten wie Herzinfarkt immens fördern. Treffen mehrere aufeinander, sprechen Mediziner vom metabolischen Syndrom.

Haben Sie bereits vom „tödlichen Quartett“ gehört? Damit wird umgangssprachlich eine Reihe von gesundheitsgefährdeten Risikofaktoren bezeichnet. Ärzte sprechen vom metabolischen Syndrom. Bei Patienten treffen dabei vier Risikofaktoren zusammen, die Blutgefäße schädigen und die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt mit Todesfolge immens erhöhen. Dazu zählen dem Portal Internisten im Netz zufolge:

Zusätzlich kommt es bei Betroffenen häufig auch zu erhöhter Harnsäure, niedriggradigen Entzündungen, verstärkter Blutgerinnung und endothelialer Dysfunktion, heißt es weiter.

Wer sich regelmäßig bewegt, beugt dem metabolischen Syndrom immens vor.
Wer sich regelmäßig bewegt, beugt dem metabolischen Syndrom immens vor. © Michael Eichhammer/imago-images

Wohlstandskrankheit metabolisches Syndrom: Die Ursachen

Wenig Bewegung und unausgewogene Überernährung gelten als die Hauptursachen eines metabolischen Syndroms. Dabei treffen Wohlstandskrankheiten zusammen, die vor allem in den Industrienationen weit verbreitet sind. Den Internisten im Netz zufolge leiden in Deutschland etwa 30-35 Prozent der Bevölkerung an einem metabolischen Syndrom, Tendenz steigend und Dunkelziffer unbekannt. Besorgniserregend ist vor allem, dass nicht mehr nur ältere Menschen ab 60 Jahren betroffen sind, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche.

Vorbeugen durch Sport, Therapie durch Lebensstil-Umstellung

Die gute Nachricht: Meist sind es einfache Umstellungen im Lebenswandel, die Bluthochdruck, Übergewicht, zu hohe Blutzuckerwerte und einen gestörten Fettstoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringen. Dazu zählt in erster Linie eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung. Bei der Ernährung sollten Patienten vor allem darauf achten, regelmäßig zu essen, maximal drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen und auf zuckerhaltige Getränke und generell auf Industriezucker zu verzichten. Die Basis der Ernährung sollte aus Gemüse zubereitet mit hochwertigen Ölen wie Nuss- oder Leinöl bestehen, informiert der Norddeutsche Rundfunk weiter.

Je nachdem, wie weit das metabolische Syndrom fortgeschritten ist, kann auch eine medikamentöse Therapie nötig werden. Ihr behandelnder Arzt ist der richtige Ansprechpartner in Hinblick auf die Diagnose und Therapie des metabolischen Syndroms.

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Weiterlesen: „Stiller Killer“: Forscher entdecken neues Frühwarnsignal für Herzkrankheiten.

Mehr Quellen: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/metabolisches-syndrom/

(jg)

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