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Die vier Risikofaktoren für das Metabolische Syndrom schädigen das Gefäßsystem dauerhaft und fördern so Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Metabolisches Syndrom: Das steckt dahinter

Das tödliche Quartett Metabolisches Syndrom, das meist für Schlaganfall oder Herzinfarkt verantwortlich ist, neben dem Bauchumfang gehören drei weitere Faktoren dazu:

Bluthochdruck

Der Blutdruck gilt als schädlich für Gehirn, Herz und Nieren, wenn die Werte jenseits der Norm von 130/85 mgHg liegen. Über 20 Prozent der Deutschen leiden daran. Auch hier ist die Ursache meist Übergewicht oder übermäßiger Alkoholgenuss. Oft bleibt Bluthochdruck unentdeckt, deshalb raten Ärzte, ihn einmal pro Jahr messen zu lassen.

Diabetes Typ 2

Der Blutzucker ist zu hoch, wenn er nüchtern bei 100 oder mehr Milligramm pro Deziliter liegt. Dann stellt der Körper nicht mehr genug Insulin her, Diabetes kann sich entwickeln, die Arterien drohen zu verkalken.

Etwa 90 Prozent der Diabetes-Patienten erkranken am Typ 2, der hauptsächlich durch Übergewicht bedingt ist. Jeder fünfte über 60-Jährige ist davon betroffen, er tritt aber auch bei jüngeren auf. ­Tückisch daran: Im Gegensatz zum Typ 1 gibt es selten Symptome wie etwa Gewichtsabnahme, vermehrtes Wasserlassen oder auch Durst­gefühl.

Fettstoffwechselstörungen

Davon spricht man, wenn die Blutfettwerte verändert sind. Das gute Cholesterin HDL ist dann zu niedrig, das schlechte LDL und die Triglyzeride erhöht.

Die Störung kann genetisch bedingt sein, aber auch durch eine Schilddrüsenunterfunktion oder Lebererkrankung. Risiko für eine Verkalkung der Herzkranzgefäße ist sehr hoch!

nba

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