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Bier hilft gegen Migräne. Das hat jetzt eine britische Studie ergeben.

Besser als Paracetamol

Migräne adé: So wirkt Bier gegen Kopfschmerzen

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Haben Sie öfters Kopfschmerzen? Dann könnte vielleicht ein Bier helfen. Denn laut einer Studie soll der darin enthaltene Alkohol angeblich Migräne lindern.

Sie haben das Gefühl, ihr Kopf sei in einem Schraubstock eingeklemmt? Ständig haben Sie nach der Arbeit das Gefühl, ihr Kopf platzt gleich? Dann sollten Sie schleunigst mit ihren Freunden einen trinken gehen. Doch dabei müssen Sie nicht unbedingt in irgendeine schicke Bar gehen und einen Cocktail schlürfen – der Biergarten oder die Kneipe um die Ecke tun es auch.

Bier: Neues Wundermittel gegen Kopfschmerzen?

Der Grund dafür: Wie Forscher der Greenwich University laut der britischen "Sun" jetzt herausgefunden haben, soll Bier paradoxerweise besonders gut gegen einen Brummschädel helfen. Es kommt sogar noch besser: Je mehr Bier man trinkt, desto weniger spürt man die Kopfschmerzen. Bereits zwei Bier sollen diese um ein Viertel verringern.

Das ergab nun eine Zusammenfassung von 18 Studien mit mehr als 400 Probanden. Diese wurden jetzt im vielsagenden "The Journal of Pain" veröffentlicht. Und das Ergebnis ist sicherlich für viele nachvollziehbar. Schließlich hemmt Alkohol erfahrungsgemäß das Schmerzempfinden.

Kopfschmerzen: Bier wirkt besser als Paracetamol

Das Erstaunliche daran ist allerdings: Der im Gerstensaft enthaltene Alkohol soll sogar Schmerzstiller wie Paracetamol & Co. in den Schatten stellen – und Leiden dadurch noch stärker unterdrücken können. Laut den Forschern liege es daran, dass Alkohol mit Opioiden wie Codein verglichen werden kann – und dadurch am Ende viel besser als nichtopioide-Analgetika wirken.

Deshalb wollen die Forscher nun einen Schritt weiter gehen – und ein Schmerzmittel entwickeln, dass dieselbe Wirkung hat. Allerdings ohne, dass Sie nach einer durchzechten Nacht mit einem Riesenkater aufwachen - oder langfristig mit einem gravierenderen Gesundheitsproblem wie einer Leberzirrhose zu kämpfen haben.

Von Jasmin Pospiech

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