Tödliche Messer-Attacke in Giesing: 43-Jähriger stirb

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Migräne kann viele Ursachen haben.

Migräne: Persönliche Auslöser identifizieren

Berlin - Migräne kann viele Ursachen haben. Zur möglichen Vermeidung sollte jeder Betrofene für sich herausfinden, welche Reize die Kopfschmerzen auslösen. Das raten Experten.

Schlafmangel, ein unregelmäßiger Tagesablauf oder zu wenig Flüssigkeitszufuhr kann Migräneattacken begünstigen. Die auslösenden Reize zu kennen und möglichst zu vermeiden könne ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Migräne sein, sagt Frank Bergmann, der Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN). Erst wenn Betroffene mehr als zwei Migräneanfälle im Monat erlitten oder Attacken aufträten, die länger als 72 Stunden dauerten, sollte mit dem Arzt die Möglichkeit einer medikamentösen Prophylaxe besprochen werden, empfiehlt er.

Ausdauersport kann vorbeugend wirken

Gegen durch Stress und Anspannung ausgelöste Migräne könnten Entspannungsübungen wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson angewendet werden, rät Bergmann. Auch Akupunktur und Biofeedback könnten die Häufigkeit von Migräneattacken herabsetzen. „Daneben kann einigen Betroffenen eine Verhaltenstherapie helfen herauszufinden, welche Situationen Migräneattacken begünstigen, und Strategien zu entwickeln, mit diesen Situationen anders umzugehen.“ Auch Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren könnten vorbeugend wirken, allerdings sollten Betroffene darauf achten, sich nicht zu überanstrengen.

So wirkt Musik auf unseren Körper

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Die Auslöser einer Migräneattacke können individuell sehr unterschiedlich sein. Neben Stress spielen auch äußere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel bestimmte Lebens- und Genussmittel, Nahrungsmittelzusätze oder das Wetter. Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa 12 bis 14 Prozent aller Frauen und 6 bis 8 Prozent aller Männer in Deutschland leiden darunter.

dpad

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