Baby-Spinat-Blätter stehen in einer Holzschüssel auf einem weißen Untergrund (Symbolbild)
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Der Schwefelzucker Sulfoquinovose steckt in allen grünen Gemüsesorten wie Spinat und Salat und kann entzündungshemmend wirken. (Symbolbild)

Neue Studie

Ernährung und Mikrobiom: Schwefelzucker aus grünem Gemüse lässt wichtige Darmbakterien wachsen

Grünes Gemüse ist nicht nur reich an wichtigen Nährstoffen, es enthält auch einen bestimmten Schwefelzucker, der das Mikrobiom unterstützen kann, wie Forscher aus Konstanz und Wien herausgefunden haben.

Konstanz/Wien – Beim Essen einer einzigen Gemüsesorte gelangen hunderte chemische Komponenten in unseren Verdauungstrakt. Dort werden sie von den Darmbakterien, dem sogenannten Mikrobiom, verstoffwechselt. Die Darmbakterien haben somit einen entscheidenden Einfluss darauf, wie sich die Ernährung auf unsere Gesundheit auswirkt. Ein internationales Forscherteam hat nun erstmals analysiert, wie Mikroben im Darm den pflanzlichen Schwefelzucker Sulfoquinovose verarbeiten.* Dabei produzieren sie Schwefelwasserstoff, der in niedriger Konzentration entzündungshemmend wirkt, in großen Mengen im Darm jedoch mit Erkrankungen wie Krebs in Zusammenhang steht.

Der Schwefelzucker Sulfoquinovose (Sulfoglukose) kommt als chemischer Baustein vor allem in grünem Gemüse wie Spinat, Salat und Algen vor. Frühere Studien des Mikrobiologen David Schleheck und seines Teams zeigten, dass andere Mikroorganismen den Schwefelzucker als Nährstoff verwerten können. Wie diese Prozesse im menschlichen Darm ablaufen, haben die Wissenschaftler nun durch die Analyse von Stuhlproben untersucht. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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