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14 Millionen Deutsche sind altersschwerhörig und es werden laut Experten immer mehr.

Taube Gesellschaft

Immer mehr Deutsche hören schlecht

Rostock - Inzwischen sind bundesweit rund 14 Millionen Menschen schwerhörig. Experten befüchten, dass es immer mehr werden. Schuld sind wir daran oft selbst.  

Für eine Schwerhörigkeit gibt es unterschiedliche Gründe. Viele Personen schätzen sich übrigens selbst nicht als schwerhörig ein, erst Hörtest zeigen dann die Wahrheit. Grundsätzlich nimmt die Hörfähigkeit im Alter ab. Besonders betroffen sind Personen über 71 Jahren. Doch auch Ohrerkrankungen und vor allem Lärm können das Hören verschlechtern. 

Der Hörverlust geht meist schleichend vor sich. Ein besonders hohes Risiko hätten jedoch Menschen, die sich im jungen Alter viel Lärm beispielsweise in Diskotheken ausgesetzt haben.   

Inzwischen seien bundesweit rund 14 Millionen Menschen altersschwerhörig, sagte Birger Kollmeier von der Universität Oldenburg am Mittwoch bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie in Rostock. Zu der Tagung, die bis Sonntag dauert, werden rund 750 Ohrenärzte und Wissenschaftler erwartet.

dpa

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