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Glatte Haut: Was wirklich gegen Falten hilft – folgende Produkte können Sie sich laut Experten sparen

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Von: Juliane Gutmann

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Schauspielerin Kristin Scott Thomas macht es vor.
Die Haut altert mit jedem Lebensjahr mit. Wer entspannt mit den Fältchen umgeht, ist klar im Vorteil: Schauspielerin Kristin Scott Thomas macht es vor. © Rainer Jensen/dpa

Die ersten Fältchen machen sich bemerkbar oder haben sich schon tiefe Furchen gebildet? Hautalterung trifft jeden – doch es gibt effektive Maßnahmen, die vorbeugen.

Hyaluronsäure, Vitamin E, Q 10: Die in Anti-Aging-Cremes enthaltenen Wirkstoffe sollen nichts weniger, als Falten glätten und die Haut jugendlicher erscheinen zu lassen. Viele kaufen nach dem Motto: Für schöne Haut ist mir nichts zu teuer. Keine gute Idee, wenn es nach dem Dermatologen Josef Pilz aus München geht: „Das ist reine Geldverschwendung“, wird er von Welt.de zitiert: „Cremes erreichen keine Tiefenwirkung in der Haut, ihre potenzielle Wirkung verpufft auf der Oberfläche.“ Die Moleküle der Wirkstoffe seien schlicht weg zu groß, um durch die Hornhaut zu dringen. Es wird also nur die äußere Hautschicht gepflegt* und kein Anti-Aging-Prozess in tieferen Hautschichten angeregt: „... und zwar unabhängig davon, wie teuer die Creme ist“, so Pilz.

Wer jetzt an das große Repertoire an Anti-Falten-Cremes im eigenen Bad denkt, der kann insofern getröstet werden, als dass sich oberflächliche Fältchen bis zu einem gewissen Grad bekämpfen lassen. Hierzu braucht es aber kein teures Produkt: Eine einfache Feuchtigkeitscreme tuts auch, wie das Wissenschaftsportal Spektrum informiert. Diese würde wie eine Barriere wirken, die das in der Haut gespeicherte Wasser nicht entweichen lässt. Die Haut sieht infolge gestrafft und glatt aus.

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Auch die Stiftung Warentest als Verbraucherorganisation nahm Anti-Aging-Cremes unter die Lupe: 270 Tester behandelten über einen Zeitraum von vier Wochen eine Gesichtshälfte mit einem Anti-Falten-Produkt, die andere mit einer herkömmlichen Feuchtigkeitspflege. Ernüchterndes Fazit: Alle Anti-Aging-Cremes erhielten die Note „mangelhaft“. Neben einem gefühlten positiven Effekt lässt sich die Wirkung von Anti-Falten-Cremes aus Drogerie oder Apotheke also nicht wissenschaftlich belegen. Muss man seine Falten also einfach hinnehmen?

Haben Falten eine gewisse Tiefe erreicht und man stört sich extrem an diesen, helfen tatsächlich nur noch spezielle Behandlungen wie etwa eine Faltenunterspritzung. Lassen Sie sich hier gut über Risiken und Nebenwirkungen beraten. So weit muss es allerdings erst gar nicht kommen. Vorbeugen lautet die Devise.

Folgende Faktoren lassen unsere Haut nachweislich altern:

(jg) *Merkur.de und 24vita.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Falten einfach wegrollen?

Jaderoller sollen die Durchblutung fördern, feine Linien glätten und Schwellungen abbauen. Auch zur Lymphdrainage sind sie geeignet. Mit dem „Original Jade-Massagegerät & Gua Sha-Set“ von MoValues (werblicher Link) können Sie Ihre tägliche Gesichtspflege dem Anbieter zufolge optimieren: Einfach im ersten Schritt mit dem Gesichtspinsel Seren, Öle oder Feuchtigkeitscreme auftragen, diese mit dem Jade-Roller in die Haut einmassieren und im dritten Schritt mit dem „Gua Sha“ die Haut entspannen und deren Durchblutung anregen.

Weiterlesen: Bestes Make-up: Stiftung Warentest prüft 13 Produkte - vor allem Naturkosmetik überzeugt.

Mehr Quellen: https://www.spektrum.de/wissen/was-hilft-wirklich-gegen-falten/1779576; https://www.welt.de/gesundheit/article110795392/Teure-Cremes-nicht-besser-als-die-vom-Discounter.html

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