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Eine Petrischale mit MRSA-Keimen (Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus)

MRSA im Saarland weit verbreitet

Homburg -  Acht Wochen lang wurden Patienten im Saarland vor ihrer Aufnahme in ein Krankenhaus auf den Erreger MRSA untersucht. Das Ergebnis der Studie liegt jetzt vor. 

Die Besiedlung mit Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA) wird als ein Risiko im Krankenahaus angesehen.

Bei einer Reihenuntersuchung wurden bei 405 von 20 000 Patienten (2,02 Prozent) bei der stationären Aufnahme in Kliniken, Reha-Einrichtung oder Alten- und Pflegeheimen ein solcher Keim festgestellt.

Das sei sogar etwas mehr als bei vergleichbaren Studien in Deutschland, berichteten Universitätsklinikum und Gesundheitsministerium am Freitag in Homburg.

Die Studie im Saarland ist den Angaben zufolge die erste umfassende ihrer Art in einem deutschen Flächenland. Dabei soll der gefährliche Erreger und seine Verbreitung erforscht werden. Pro Jahr sterben bundesweit etwa 1500 Menschen nach einer MRSA-Infektion.

dpa

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