„Mutmach-Projekt“

Mit dem Fahrrad gegen Multiple Sklerose

Mit Extremsport kämpft der 50-jährige Andreas Beseler aus Hessen gegen seine Diagnose „Multiple Sklerose“. Die Krankheit gilt bislang als unheilbar.

An diesem Sonntag startet er in seinem Wohnort Rodgau-Jügesheim im Rhein-Main-Gebiet auch wieder eine große Tour. Dieses Mal geht es über rund 1700 Kilometer ins französische St. Tropez. In die Pedale treten knapp über 70 Gesunde und Kranke.

Beseler kämpft mit dem Fahrrad gegen die Erkrankung des Nervensystems, organisiert große Touren, sammelt Spenden. „Rad statt Rollstuhl“ nennt er sein Projekt, „ein Mutmacher-Projekt im Kampf gegen MS.“ Ihm falle Fahrradfahren leichter als laufen. Im Kino ist der Film „Die Tour fürs Leben“ über ihn und seine Freunde auf ihren langen Strecken im Fahrradsattel zu sehen.

Laut der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) gibt es in Deutschland rund 200 000 Menschen, die an MS erkrankt sind. Extremsportler wie Beseler gibt es demnach öfter. Die Organisation stellt auf ihrer Internet-Seite solche und auch noch andere „Mutmachgeschichten“ vor.

Was bedeutet die Diagnose Multiple Sklerose?

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Je nach Verlaufsform kann es bei Betroffenen zu Behinderungen kommen. Eine frühe Diagnose und Therapie von Multipler Sklerose kann die Beschwerden abmildern.

dpa

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